Additive Fertigung Interaktiven Showroom zeigt Potenziale additiver Fertigung

Quelle: BAM 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) hat im Rahmen des QI-Digital Forums 2024 einen interaktiven Showroom zur additiven Fertigung eröffnet. Er bietet KMUs praxisnahe Einblicke in die neuesten 3D-Druck-Technologien.

Feierliche Eröffnung des Showrooms mit BAM-Präsident Prof. Dr. Ulrich Panne und Kai Hilgenberg, Leiter des Kompetenzzentrums Additive Fertigung.(Bild:  BAM)
Feierliche Eröffnung des Showrooms mit BAM-Präsident Prof. Dr. Ulrich Panne und Kai Hilgenberg, Leiter des Kompetenzzentrums Additive Fertigung.
(Bild: BAM)

Kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs) stehen vor der Herausforderung, innovative Technologien wie den 3D-Druck kosteneffizient in ihre Produktionsprozesse zu integrieren. Der BAM-Showroom bietet eine Plattform, um zu zeigen, wie additive Fertigung in bestehende Prozesse eingebunden werden und hierbei gleichzeitig die digitale Qualitätssicherung berücksichtigt werden kann.

Interessierte können an interaktiven Stationen die einzelnen Phasen des 3D-Druckprozesses hautnah erleben - vom Pulver bis zum fertigen Bauteil. So lässt sich beispielsweise das Fließverhalten unterschiedlicher Pulver beobachten. Aus verschieden geformten Kunststoffbausteinen können Besucher ein Wand-Modell zusammensetzen, das den Einsatz additiver Fertigungsverfahren im funktionsintegrierten Gebäudebau veranschaulicht.

Buchtipp

Das Buch "Additive Fertigung" beschreibt Grundlagen und praxisorientierte Methoden für den Einsatz der additiven Fertigung in der Industrie und unterstützt Konstrukteure und Entwickler dabei, additive Verfahren erfolgreich in ihren Unternehmen zu implementieren.

Mehr erfahren bei Vogel Fachbuch

3D-gedruckten Bauteilen aus Beton, Metall und Keramik

Ein Fokus des Showrooms liegt auf 3D-gedruckten Bauteilen aus Beton, Metall und Keramik, die mit herkömmlichen Fertigungsverfahren nicht hergestellt werden können. Ein Beispiel dafür ist eine Turbinenschaufel mit komplexen Strukturen, die die Effizienz moderner Turbinen verbessert. Ein mithilfe von Algorithmen des Softwareunternehmens Hyperganic entwickelter Wärmetauscher zeigt außerdem, wie fortschrittliche Designansätze nicht nur die Fertigung ermöglichen, sondern auch die Produktleistung optimieren können.

Bildergalerie

Ein weiteres Highlight ist der sogenannte "Datenschatz". Dieses Exponat demonstriert die enormen Datenmengen, die während der additiven Fertigung und der anschließenden Qualitätssicherung entstehen. Es verdeutlicht wie KMUs dieses bislang ungenutzte Potenzial zur Weiterentwicklung digitaler Qualitätssicherungsverfahren und zur Optimierung ihrer Produktionsprozesse einsetzen können.

BAM-Präsident Prof. Dr. Ulrich Panne erklärt zur Eröffnung: „Unser Showroom zur additiven Fertigung bietet KMUs eine einmalige Gelegenheit, um die neuesten Technologien zu entdecken, für ihre Produktion zu evaluieren und und neue Ideen in Kooperation mit der BAM zu entwickeln. Die interaktiven Exponate bringen die komplexen technologischen Prozesse auf eine greifbare und verständliche Weise näher.“

(ID:50198099)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung