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Automatisierung heute, KI morgen

Ein Gastbeitrag von Moritz Maier, Co-Founder und CEO, Synera 5 min Lesedauer

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Automatisierung ist heute schon mehr ist als ein Effizienztool – sie spart Gewicht, Zeit und Emissionen und eröffnet neue konstruktive Freiheiten. Doch der nächste Schritt sind KI-Agenten, die eine neue Form der Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine ermöglichen.

KI-Agenten beschleunigen nicht nur einzelne Prozesse; vielmehr orchestrieren sie ganze Entwicklungszyklen und sind ein Effizienzbooster für die Produktentstehung.(Bild:  Synera)
KI-Agenten beschleunigen nicht nur einzelne Prozesse; vielmehr orchestrieren sie ganze Entwicklungszyklen und sind ein Effizienzbooster für die Produktentstehung.
(Bild: Synera)

China Speed“ – kaum ein anderes Schlagwort beschreibt die Dynamik, mit der chinesische Hersteller Fahrzeuge entwickeln und auf den Markt bringen. Entwicklungszyklen, die dort Monate dauern, ziehen sich in Europa oft über Jahre. Für deutsche Automobilhersteller und Zulieferer wird Zeit damit zur entscheidenden Ressource. Gerade in der Fahrzeugkons­truktion, wo neue Plattformen, Antriebe und Leichtbaukonzepte parallel entwickelt werden müssen, zeigt sich: Wer international konkurrenzfähig bleiben will, muss Entwicklungs- und Fertigungsprozesse konsequent neu denken.

In vielen Unternehmen zeigt sich das gleiche Muster: Ingenieurteams verbringen einen erheblichen Teil ihrer Arbeitszeit mit manuellen, repetitiven Tätigkeiten, die viel Zeit kosten. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Bauteile und Baugruppen in Wochen statt in Monaten konstruiert und Angebote in Tagen statt in Wochen erstellt werden. Dabei steigt der Druck, kosteneffizient zu werden und Personal zu sparen.