Fahrerloses Transportsystem
Automatisierter Palettentransport steigert Produktivität

Ein Gastbeitrag von Safelog 4 min Lesedauer

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Mit der Einführung eines fahrerlosen Transportsystems (FTS) mit mehreren fahrerlosen Transportfahrzeugen (FTF) von Safelog steigerte der Logistik-Komplettanbieter Roman Mayer Logistik Group die Produktivität an seinem Fulfillment-Standort Nürnberg um 30 Prozent.

Die Paletten werden durch das fahrerlose Transportsystem kontinuierlich und priorisiert abtransportiert, sodass der automatische Wickler durchgehend beschickt wird.(Bild:  Safelog)
Die Paletten werden durch das fahrerlose Transportsystem kontinuierlich und priorisiert abtransportiert, sodass der automatische Wickler durchgehend beschickt wird.
(Bild: Safelog)

Die Roman Mayer Logistik Group ist ein europaweit agierender Komplettanbieter für Kontraktlogistik, Lagerung, Kommissionierung, Prozessoptimierung und Konfektionierung. Der 3PL beschäftigt insgesamt 1.400 Angestellte an 30 Standorten in Europa. Das Portfolio des familiengeführten mittelständischen Unternehmens reicht im Bereich Warehousing von konventionellen bis hin zu hochautomatisierten Logistiklösungen und ausgeklügelten Fulfillment-Konzepten. Am Standort Nürnberg gehören dazu unter anderem das Verholen und Entladen von Seecontainern sowie die Kommissionierung, Verpackung und das Versenden der Waren an Empfänger in Europa und darüber hinaus. Die Lagerfläche im Innen- und Außenbereich umfasst gut 20.000 m². Diese Fläche bietet Platz für ca. 40.000 Paletten.

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Bereits vor gut zwei Jahren hat Roman Mayer die Intralogistik des Standorts in Nürnberg weitestgehend automatisiert. Ziel war es, den Output zu erhöhen, um besser auf das stark schwankende Saisongeschäft des Großkunden und die damit verbundene Personalknappheit während der Peak-Zeiten reagieren zu können. „Allerdings erfolgte der Palettentransport zwischen den Sortierplätzen und dem vollautomatischen Wickler weiterhin manuell mit Flurförderzeugen (FFZ) wie Hubwagen und Staplern“, erklärt Niederlassungsleiter Werner Böhm. „Das hat immer wieder zu Problemen geführt.“