Digitalisierung
Automatisiert zur Zahnrad-Konstruktion

Ein Gastbeitrag von Gunther Weser, Geschäftsführer GWJ 5 min Lesedauer

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Durch die Verknüpfung von Berechnung und Konstruktion steigt die Effizienz im Konstruktionsprozess. Zudem stehen die Daten auch für nachgelagerte Prozesse zur Verfügung.

Aktuelle Berechnungslösungen liefern automatisierte Zahnrad-Konstruktionen und den digitalen Zwilling gleich mit.(Bild:  GWJ)
Aktuelle Berechnungslösungen liefern automatisierte Zahnrad-Konstruktionen und den digitalen Zwilling gleich mit.
(Bild: GWJ)

Einzelne Zahnräder bis hin zu kompletten Getrieben kommen in den unterschiedlichsten Anwendungen zum Einsatz. So findet man Zahnräder beispielsweise in der Feinwerk- oder Medizintechnik, bei Stellantrieben für Solaranlagen, in Verpackungsmaschinen und Industriegetrieben bis hin zu Großgetrieben, wie beispielsweise in Schiffsantrieben, Hubgetrieben für den Transport von Flüssigeisenmetall oder Schaufelradbaggern etc.

Neben der Berechnung der Zahnräder und Getriebe erfordert die Konstruktion von der 3D-Modellierung bis hin zur Zeichnungserstellung einen nicht unerheblichen Aufwand. Dabei beschränken sich die Anforderungen längst nicht mehr auf eine symbolische oder vereinfachte Darstellung der Verzahnung. Die Anforderungen reichen hier von einer realistischen Darstellung, etwa auch für Marketingzwecke, bis hin zur genauen Abbildung der realen Zahnform, um diese für weitere Berechnungen, Werkzeugentwicklung, direkte Fertigung und Qualitätssicherung nutzen zu können.