Elektro-CAD-System AutoCAD ecscad sorgt bei Schaeffler weltweit für fehlerfreie Elektrodokumentation
Ursprünglich sollte das neue Elektro-CAD-System der Schaeffler Gruppe in Herzogenaurach einfach ein AutoCAD-Aufsatz sein. Die Entscheidung fiel dann auf ecscad, das heutige AutoCAD ecscad von Autodesk. Die Software ist heute Konzernstandard und das einheitliche Elektro-CAE-System für alle Standorte und Niederlassungen der Gruppe weltweit.
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Die Marken INA, LuK und FAG bezeichnen die Produktbereiche der Schaeffler Gruppe für die Automobil- sowie die Luft- und Raumfahrtindustrie. Die Gruppe hat ihre Zentrale in der mittelfränkischen Stadt Herzogenaurach. Sie zählt 66.000 (Geschäftsjahr 2008) Mitarbeiter an 180 Standorten weltweit. Zu ihren wichtigsten Produkten gehören Wälzlager, Gleitlager, Linearführungen und Motorenelemente unter den Markennamen INA und FAG, sowie Kupplungssysteme und Getriebekomponenten der Marke LuK.
Über 1.000 neue Produkte jährlich
Der Name des Bereichs INA steht für kreative Lösungen, höchste Engineering- und Fertigungskompetenz und besondere Kundennähe. Querdenken, d. h. immer wieder neue Wege zu gehen, neue Ideen zu verwirklichen und über Barrieren hinweg zu denken, ist heute ebenso aktuell wie in den Anfangszeiten des Unternehmens. Täglich werden neue kundenspezifische Lösungen entwickelt, so dass jährlich etwa 1.000 neue Produkte in Serie gehen.
Über die erwähnten Produkte hinaus entwickelt und produziert INA aber auch die Fertigungsmaschinen sowie Testanlagen und Prüfstände für ihre Produkte. Klar, dass im Hinblick auf die Produktqualität hier mindestens ebenso hohe Maßstäbe angelegt werden wie bei den Lagern, Kupplungen, Komponenten etc. Auch die verschiedenen Steuerungen dieser Sondermaschinen werden im eigenen Haus entwickelt und dokumentiert.
Hauptsache AutoCAD
Kurz vor der Jahrtausendwende war es in den Entwicklungsabteilungen so weit: Die in den verschiedenen Bereichen, also Sondermaschinenbau, Prüfstandsbau, Messtechnik und Werksanlagen, eingesetzten CAE-Systeme entsprachen nicht mehr den Anforderungen und sollten durch ein einheitliches System ersetzt werden.
Das Pflichtenheft für die neue Lösung ließ sich auf zwei Kernpunkte reduzieren: 1. Mindestens so viele Funktionen wie die bisherigen Systeme. 2. Die Software sollte auf AutoCAD basieren. Letzteres war eine Frage von Preis und Durchgängigkeit: Da die mechanischen Abteilungen bereits AutoCAD benutzten, konnte man weitere Lizenzen günstig beziehen. Außerdem erhoffte man sich Synergien durch einfacheren Datenaustausch. (Mehr Infos auf den folgenden Seiten)
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Link: AutoCAD ecscad
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