Weltraumforschung Solarzellen aus Mondstaub

Quelle: TU Berlin 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Um den Mond und den Weltraum gründlicher erforschen zu können, wollen Wissenschaftler eine Mondbasis errichten. Die Versorgung soll mit Ressourcen vor Ort geregelt werden.

Eine Glasprobe aus dem Mondstaub-Simulant TUBS-T.(Bild:  TU Berlin)
Eine Glasprobe aus dem Mondstaub-Simulant TUBS-T.
(Bild: TU Berlin)

Forscher der TU Berlin haben mit der Entwicklung eines Herstellungsverfahren für Solarzellen aus Mondregolith begonnen. Laut einer Mitteilung wollen die Wissenschaftler damit der Vision einer Mondbasis, die sich autark versorgen kann, näherkommen. Dies sei vor allem wegen teurer Transportkosten notwendig. Derzeit koste der Transport von einem Kilogramm Material zum Mond rund eine Million Euro.

Für das Herstellungsverfahren wollen die Forscher auf Ressourcen setzen, die vor Ort verfügbar sind. Wasser, Sauerstoff, Bauprodukte oder Elektrizität sollen aus Materialien hergestellt werden können, die bereits auf dem Mond sind. Dazu gehört etwa Sonnenlicht oder Mondstaub, das sogenannte Mondregolith. Damit soll direkt auf dem Mond produziert werden können, um so den teuren Transportweg zu umgehen.

Mit dem Projekt wollen die Forscher die Produktion von Siliziumzellen unter Verwendung von Mondregolith für die Herstellung von Glassubstraten und UV-Licht entwickeln. Das Endprodukt ist eine Siliziumzelle auf einer Pufferschicht aus Aluminiumoxid, heißt es weiter. Laut den Forschern handelt es sich dabei um die ersten Schritte, um eine nachhaltige Produktion von Solarzellen auf dem Mond zu ermöglichen. An der TU Berlin laufen weitere Forschungsprojekte zur nachhaltigen Nutzung von Mondressourcen.

(ID:49878110)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung