3D-CAD-Software Audi Sport setzt auf Unterstützung des PTC Produktentwicklungssystems
AUDI-Motorsportabteilung setzt Windchill für die Entwicklung des neuen Audi A4 DTM-Siegerautos ein und optimiert damit die Verwaltung von heterogenen CAD Daten sowie die abteilungs-
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AUDI-Motorsportabteilung setzt Windchill für die Entwicklung des neuen Audi A4 DTM-Siegerautos ein und optimiert damit die Verwaltung von heterogenen CAD Daten sowie die abteilungs- und standortübergreifende Zusammenarbeit. Seit nahezu zehn Jahren hat Audi Sport die parametrische CAD/CAM/CAE Lösung Pro/ENGINEER für die Motorenentwicklung seines Audi A4 DTM im Einsatz. Darüber hinaus implementierte Audi Sport Anfang 2008 mit der Daten- und Prozessmanagement Lösung Windchill eine weitere Komponente des integralen Produktentwicklungssystems von PTC. Windchill dient als zentrale Datenplattform in der Produktentwicklung, um die CAD-Daten aus verschiedenen Autorensystemen stabil zu verwalten und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Entwicklungsabteilungen zu optimieren. Audi Sport kann dadurch Produktqualität und Prozesseffizienz zusätzlich steigern, da in der gleichen Zeit 50 Prozent mehr Designvarianten evaluiert werden können.
Audi Sport, die Motorsportabeilung des deutschen Premiumfahrzeugherstellers AUDI
Man entwickelt und testet leistungsstarke und wettbewerbsfähige Wagen für Langstreckenrennen. Dabei findet zwischen der Rennwagenentwicklung und der Entwicklung der Serienfahrzeuge ein sehr enger wechselseitiger Austausch statt. Mit dem Sieg bei den DTM-Meisterschaften letzte Woche schloss Audi Sport eine hervorragende Rennsaison ab, in der Audi Sport alle vier von vier möglichen Titeln für sich gesichert hat.
Die offiziellen Werksteams von Audi Sport hatten zuvor bereits das 24-Stundenrennen von Le Mans gewonnen. Auch bei der amerikanischen und der europäischen Le Mans Serie für Langstreckenrennen hatte Audi Sport jeweils auf dem Siegerpodest gestanden. Den DTM-Titel holte sich Audi dieses Jahr bereits das zweite Mal in Folge. In diesem Jahr war Audi mit einem komplett neuen Wagen an den Start gegangen. Der neue Audi A4 DTM ist technisch noch fortschrittlicher als das Siegerauto aus dem Vorjahr. Mit Hilfe von Pro/ENGINEER, der bei Audi etablierten CAx-Lösung für die Motorenentwicklung, konnten die Ingenieure beispielsweise die Reibungsverluste innerhalb des Antriebstranges reduzieren und dadurch die Leistung und das Drehmoment des 450 PS starken V8-Motors weiter optimieren. Auch die Entwicklung der TDI Rennwagenmotoren des R10 TDI LMP-Projekts wird in Pro/ENGINEER vorgenommen. Mit Hilfe von Windchill konnte Audi Sport dieses knappe Zeitfenster maximal nutzen
Während die Entwicklung eines Serienfahrzeugs in der Regel bis zu drei Jahre dauert, wurde die neue Generation des Audi A4 DTM Rennwagens in weniger als einem Jahr entwickelt und getestet. Mit Hilfe von Windchill konnte Audi Sport dieses knappe Zeitfenster maximal nutzen, da die CAD-Daten aus den verschiedenen CAD-Anwendungen nun stabil verwaltet werden konnten. So konnte die Zusammenarbeit zwischen den Ingenieuren aus den Abeilungen für Karosserie-, Fahrwerks- und Motorenentwicklung auf einer einheitlichen Plattform abgewickelt werden. Windchill ermöglicht allen Anwendern Zugriff auf die aktuellste Version der jeweiligen CAD-Daten, unabhängig von dem jeweiligen CAD-Autorensystem, das der einzelne Ingenieur nutzt.
„Durch die Einführung des PTC-Produktentwicklungssystems (PDS) auf Basis von Windchill reduzieren sich die Suchzeiten und unnötige Designiterationen“, erläutert Ulrich Baretzky, Leiter Motorenentwicklung bei Audi Sport. „Die Verwaltung heterogener CAD-Daten ist eine große Herausforderung, die wir mit Hilfe von Windchill nun viel besser bewältigen können.“ Audi Sport hat sich für den Einsatz von Windchill entschieden, weil die Lösung im Bereich der Motorenentwicklung bereits erfolgreich installiert war.
Zudem erwies sich Windchill bei der Evaluierung für die Verwaltung von heterogenen CAD-Daten, vor allem für die Verwaltung von komplexen Catia Datenstrukturen, als perfekte Lösung. Darüber hinaus lässt sich Windchill auch leicht in weitere Unternehmensanwendungen integrieren, so dass sich Informationen aus der Produktentwicklung auch für nachgelagerte Geschäftsprozesse wertschöpfend verwerten lassen.
Autos entwickeln, die immer besser werden
„Wir wollten einen neuen DTM-Wagen entwickeln, der noch besser sein sollte als das Siegerauto aus dem Vorjahr“, sagt Dr. Wolfgang Ullrich, Audi Motorsportchef. „Die langjährige Partnerschaft mit PTC hat uns sehr geholfen, uns nochmals einen Vorsprung vor den Wettbewerbern zu sichern. Durch die Zeitersparnis im Entwicklungsprozess konnten wir zusätzliche Designvarianten evaluieren. Somit hatten wir eine viel größere Auswahl, als wir die finalen Entscheidungen für die Aerodynamik und das Fahrwerksgestell fällen mussten.“
Michael Sauter, Country Manager PTC Zentraleuropa. „Audi ist ein hervorragendes Beispiel dafür wie weltweit führende Automobilhersteller die komplexen Prozesse in der Produktentwicklung mit Unterstützung von PTC-Lösungen besser beherrschen können. Wir freuen uns, dass Windchill und Pro/ENGINEER einen Beitrag zur exzellenten Entwicklungsarbeit dieses Weltklasse-Teams leisten können“.
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