Studie Gehalt und gutes Verhältnis zu Kollegen für Arbeitnehmer am wichtigsten

Quelle: Xing 1 min Lesedauer

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Themen wie die Vier-Tage-Woche und Homeoffice sind für viele Arbeitnehmer zwar durchaus wichtig, doch die Frage ums Geld bleibt der wichtigste Faktor bei der Arbeitssuche.

Mit Arbeitskollegen verbringt man viel Zeit in seinem Leben. Daher ist es wenig überraschend, dass vielen Umfrageteilnehmern ein gutes Verhältnis zu den Kollegen besonders wichtig ist. (Bild:  Jade Maas/peopleimages.com - stock.adobe.com)
Mit Arbeitskollegen verbringt man viel Zeit in seinem Leben. Daher ist es wenig überraschend, dass vielen Umfrageteilnehmern ein gutes Verhältnis zu den Kollegen besonders wichtig ist.
(Bild: Jade Maas/peopleimages.com - stock.adobe.com)

Die Job-Plattform Xing hat in einer aktuellen Studie das Jahr 2023 analysiert und einen Ausblick auf 2024 gegeben. Laut einer Mitteilung wandelte sich die Marktsituation in vielen Branchen von einem Arbeitgeber- zu einem Arbeitnehmermarkt. Für die Studie befragte das Portal gemeinsam mit dem Meinungsforschungsinstitut Marketagent im Oktober 2023 insgesamt 1.003 erwerbstätige Personen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren in Deutschland.

Demnach gaben rund 70 Prozent der Befragten an, dass ihnen die Unternehmenskultur am Arbeitsplatz besonders wichtig ist. 61 Prozent schätzt attraktive Büroräumlichkeiten, nur 47 Prozent wünscht sich Remote Work. Mit 90 Prozent bleibt das Gehalt jedoch das wichtigste Thema für die Wahl des Arbeitgebers, dicht gefolgt von einem guten Verhältnis zu den Kollegen mit 88 Prozent, einem passenden Führungsstil mit 81 Prozent sowie ein attraktiver Standort des Arbeitsplatzes mit 76 Prozent. Für 72 Prozent spielt die flexible Einteilung der Arbeitszeit eine übergeordnete Rolle.

Arbeitgeber sind gefordert

Die Vier-Tage-Woche stuften 53 Prozent der Befragten als wichtigen Trend ein. Gleichzeitig sind 53 Prozent davon überzeugt, dass sich die Wirtschaft ein entsprechendes Modell bei vollem Lohnausgleich schlichtweg nicht leisten kann. 45 Prozent der Deutschen sind sogar der Auffassung, dass dadurch die Wettbewerbsfähigkeit von Deutschland gefährdet werden könne.

Mit Blick auf die Zukunft gehen 39 Prozent der Befragten davon aus, dass die beruflichen Aussichten im Bereich „Gesundheit, Pflege und Soziales“ zukünftig besonders gut sind. 35 Prozent sagten dies über das Berufsfeld „erneuerbare Energien und Klima“, 34 Prozent über die „Telekommunikations- und IT-Branche“. Diese Einschätzung bestätigt auch Xing-Arbeitsmarktexperte Julian Stahl. „Es ist wichtig zu verstehen, dass die Fachkräftelücke nicht nur im IT-Sektor klafft, sondern insbesondere in den Bereichen Kinderbetreuung, Kranken- und Altenpflege, dem Einzelhandel, Handwerk und der Lagerwirtschaft. Hier sind Arbeitgeber besonders gefordert, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern attraktive Angebote zu machen, um auch Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger für sich gewinnen zu können“.

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