Beschäftigung Arbeitsmarktbarometer steigt im Januar leicht an

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Wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) mitteilt, stieg das IAB-Arbeitsmarktbarometer im Januar zum zweiten Mal in Folge nach Rückgängen seit dem Frühjahr 2023. Der Frühindikator kletterte im Januar auf 100,3 Punkte und damit über dem neutralen Wert von 100 Punkten. Die Experten sehen darin eine beginnende Trendwende.

Trendwende? Beide Komponenten des IAB-Arbeitsmarktbarometers legen im Januar zu.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Trendwende? Beide Komponenten des IAB-Arbeitsmarktbarometers legen im Januar zu.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer steigt im Januar zum zweiten Mal in Folge nach Rückgängen seit dem Frühjahr 2023. Der Frühindikator klettert im Januar um 0,2 Punkte auf nun 100,3 Punkte. Er liegt damit über dem neutralen Wert von 100 Punkten. Das European Labour Market Barometer steht im Januar unverändert bei 99,3 Punkten. Beide Komponenten des IAB-Arbeitsmarktbarometers legen im Januar zu. Die Komponente zur Vorhersage der Beschäftigung liegt nach einem Anstieg um 0,2 Punkte bei 103,1 Punkten.

Die Arbeitsagenturen erwarten, dass die Beschäftigungsentwicklung nach einer Flaute wieder etwas anzieht.

Enzo Weber

(Bild:  IAB)
(Bild: IAB)

„Die Arbeitsagenturen erwarten, dass die Beschäftigungsentwicklung nach einer Flaute wieder etwas anzieht“, berichtet Enzo Weber, Leiter des Forschungsbereichs Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen am IAB. Der Ausblick für die Arbeitslosigkeit bleibt weiterhin negativ, auch wenn die Komponente zur Vorhersage der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Punkte auf 97,4 Punkte leicht steigt. „Die Jobchancen von Arbeitslosen müssen wieder gesteigert werden, sonst droht weitere Verfestigung“, erklärt Weber.

(Bild:  IAB)
(Bild: IAB)

Das European Labour Market Barometer bleibt im Januar im Vergleich zum Vormonat unverändert. Es liegt mit 99,3 Punkten weiterhin im leicht negativen Bereich. „Ein weiterer Rückgang der Arbeitsmarktaussichten ist ausgeblieben. Eine Erholung aus der Wirtschaftsflaute sehen die Europäischen Arbeitsmarktservices aber noch nicht“, so Weber.

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