Additive Fertigung
Vom Pulver zum Bauteil

Von Marcel Müller, Team Leader Additive Manufacturing bei Arnold Umformtechnik 5 min Lesedauer

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Stahl wird nicht nur gegossen und gewalzt. Der robuste Stoff lässt sich auch Schicht für Schicht aus kleinsten Partikeln formen. Mit additiven Fertigungsverfahren wie dem Selective Laser Melting, kurz SLM, erhitzen die Geräte sogar feinste Metallstäube. Es entstehen hochfeste Werkzeug- und komplexe Fügeteile, wie ein erfolgreiches Praxisbeispiel zeigt.

Arnold Umformtechnik hat die 3D-Produktion besonders harter Werkzeugteile mit mindestens 60 HRC ebenfalls erprobt und Parameter für den Druck von rissfreiem Stahlwerkstoff der Kategorie 1.7131 entwickelt. (Bild:  Arnold Umformtechnik)
Arnold Umformtechnik hat die 3D-Produktion besonders harter Werkzeugteile mit mindestens 60 HRC ebenfalls erprobt und Parameter für den Druck von rissfreiem Stahlwerkstoff der Kategorie 1.7131 entwickelt.
(Bild: Arnold Umformtechnik)

Aus 3D-Druckern kommen heute Bilderrahmen, Türstopper oder praktische Aufbewahrungsboxen. Solche und weitere Gegenstände ermöglicht das Fused Deposition Modeling (FDM), bei dem aus Kunststoffen wie Polymilchsäuren (PLA) oder Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS) dreidimensionale Gebilde entstehen. Dazu tragen die Drucker das geschmolzene Material Schicht für Schicht auf eine Arbeitsfläche auf. Am Ende des mehrstündigen Prozesses steht dort das nach einem digitalen Modell geformte Objekt, das sich weiterverarbeiten oder gleich nutzen lässt.

Buchtipp

Das Buch "Additive Fertigung" beschreibt Grundlagen und praxisorientierte Methoden für den Einsatz der additiven Fertigung in der Industrie und unterstützt Konstrukteure und Entwickler dabei, additive Verfahren erfolgreich in ihren Unternehmen zu implementieren.