Pneumatischer Robotergreifer 3D-gedruckter Softgreifer mit eingebetteten Sensoren

Von Dipl.-Ing. Dorothee Quitter 1 min Lesedauer

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An der University of California San Diego haben Wissenschaftler in Zusammenarbeit mit BASF einen weichen pneumatischen Robotergreifer entwickelt. Er ist nach dem 3D-Druck sofort einsatzbereit und kann Objekte aufnehmen, halten und freigeben.

Der weiche Greifer benötigt keine Elektronik, um zu funktionieren. (Bild:  Jacobs School of Engineering, UC San Diego (CC BY-NC-SA 4.0))
Der weiche Greifer benötigt keine Elektronik, um zu funktionieren.
(Bild: Jacobs School of Engineering, UC San Diego (CC BY-NC-SA 4.0))

Der weiche Greifer benötigt keine Elektronik, um zu funktionieren. Eingebettete Schwerkraft- und Berührungssensoren sowie integrierte Ventile ermöglichen es dem Greifer, bei Kontakt Objekte aufzunehmen, zu halten und freizugeben. Wie die University of California berichtet, muss der Greifer zum Loslassen nur horizontal gedreht werden. Dann ändert sich der Luftstrom in den Ventilen, wodurch sich die beiden Finger des Greifers lösen.

Der Greifer besteht aus einem Kunststoff, den BASF entwickelt hat. Gefertigt wurde der Softgreifer in einem 3D-Druck-Verfahren, bei dem die Düse ohne abzusetzen durch den ganzen Prozess geführt wird. Das ermöglichte nach eigenen Angaben 0,5 Millimeter dünne Wandstärken für die Integration der Ventile und die Einbettung der Sensoren. Unmittelbar nach der Fertigstellung und der Verbindung mit einer Druckluftquelle sei der Softgreifer einsatzbereit. Er könnte in der Montage von empfindlichen mechanischen und elektrischen Bauteilen sowie in der Lebensmittelindustrie für das Handling von Obst und Gemüse eingesetzt werden.

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