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14,7 % Umsatzsteigerung – Harting erzielt höchsten Umsatz in der Unternehmensgeschichte

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Topthema Digitalisierung wird weiter vorangetrieben

Als wichtigstes Thema der deutschen Industriepolitik sieht das Unternehmen im kommenden Jahrzehnt die Digitalisierung. Alles, was miteinander vernetzt werden könne, werde auch vernetzt. Harting habe sich schon frühzeitig und intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt. „In unserem Unternehmen sind wir uns der Konsequenzen des Effekts der Digitalisierung sehr bewusst. Wir wissen: Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen wir alle Prozesse digitalisieren, die notwendig sind“, bezog der Vorstandsvorsitzende auf der Jahrespressekonferenz klar Position und sieht die Bundesregierung in der Pflicht, in die digitale Infrastruktur des Landes zu investieren.

Auch im Ausland wird das Thema vorangetrieben. Impulse erwartet Harting als Mitglied von der im Oktober gegründeten „Robotation Academy“ im südchinesischen Foshan, wo sich künftig jährlich rund 1000 Industrievertreter bei Lehrgängen und Konferenzen mit technologischen Trends beschäftigen. „Gemeinsam mit unseren Kunden wollen wir unser Wissen und unsere Technologien im Bereich Industrie 4.0 erweitern“, so Philip Harting. Als belastend sieht er allerdings die immer schwierigeren Cyber Security Regelungen in China. Und nicht nur dort, sondern auch in anderen Regionen erschwerten zunehmend komplexe Datenschutzbestimmungen und protektionistische Auflagen den freien Handel.

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Zuversichtlich ins neue Geschäftsjahr 2017/18

Das neue Geschäftsjahr 2017/18 begann für die Technologiegruppe positiv. „Wir haben ein gutes Bauchgefühl, denn die Auftragslage ist gut“, zeigte sich Philip Harting auf der Jahrespressekonferenz zuversichtlich und verwies in diesem Zusammenhang u.a. auf den Bereich Automotive. Die Tochtergesellschaft Harting Automotive ist nach VW nun auch Tier-1-Supplier für den BMW-Konzern geworden.

„Mit Rückenwind haben wir das neue Geschäftsjahr begonnen und sehen die Entwicklung optimistischer als noch vor einem Jahr. Dennoch sind wir wachsam“, betonte Harting. Die Technologiegruppe rechnet für das laufende Geschäftsjahr 2017/18 mit einem Umsatzplus von fünf bis sechs Prozent – und damit leicht über dem Marktwachstum.

Der Branchenverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) erwartet beim Elektro-Weltmarkt einen Zuwachs von vier Prozent im kommenden Kalenderjahr. (jup)

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