Sauberkeitskonzept Cleancon – Technische Sauberkeit in der Verbindungstechnik

Redakteur: Brigitte Michel

Mit dem Sauberkeitskonzept Cleancon entwickelte Arnold Umformtechnik einen Prozess, der durch die ganzheitliche Betrachtung von der Produktion bis zur Montage der Verbindungselemente das Risiko von Systemausfällen durch Partikel ausschließt.

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Sauberkeit von der Herstellung bis zur Montage der Verbindungselemente mit dem Cleancon-Konzept.
Sauberkeit von der Herstellung bis zur Montage der Verbindungselemente mit dem Cleancon-Konzept.
(Bild: Arnold)

Das Cleancon-Konzept beinhaltet neben der sauberkeitsgerechten Fertigung, Kontrolle und Verpackung der Schrauben und Muttern auch deren Montage sowie die Umgebung, in der diese durchgeführt wird. Dabei arbeitet Arnold Hersteller von Verbindungselementen und Kaltfließpressteilen mit Partnern aus der Verarbeitungstechnik und Sauberkeitsanalyse zusammen. Erster Schritt ist ein Anforderungsprofil, in dem gemeinsam mit dem Kunden bauteilspezifische Eigenschaften, die erforderliche technische Sauberkeit, Spezifikationen zur Sauberkeitskontrolle, Verpackungsvorschriften sowie Informationen über die Applikation und das Umfeld definiert werden. Um hohe Sauberkeitsanforderungen zu erfüllen, durchlaufen die Teile am Ende der Fertigung eine Feinstreinigung in einem Sauberraum. In dieser reinraumähnlichen Umgebung wird, falls erforderlich, auch eine Gleitbeschichtung aufgebracht. Serienbegleitend finden im Labor Sauberkeitskontrollen nach VDA 19 hinsichtlich der Partikelgrößenverteilung und Gravimetrie statt. Die Verpackung der Teile erfolgt ebenfalls im Sauberraum. Dafür entwickelte man das Cleanpac, eine nach dem Zwiebelschalenprinzip aufgebaute Transportverpackung. Die Lagefixierung verhindert bei Schüttgut Relativbewegungen der Teile und damit die Entstehung von Abrieb und Partikeln. (bm)

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