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ZVEI meldet verhaltenen Jahresstart der deutschen Elektroindustrie

| Redakteur: Katharina Juschkat

Die Umsatzänderungen im Vergleich zum Vorjahr, blau zeigt die Inlandsumsätze, rot die Auslandsumsätze.
Die Umsatzänderungen im Vergleich zum Vorjahr, blau zeigt die Inlandsumsätze, rot die Auslandsumsätze. (Bild: ZVEI)

Der Jahresauftakt sah für die deutsche Elektroindustrie nicht rosig aus, die Auftragseingänge liegen unter dem Vorjahresniveau – doch im Februar ist das Geschäftsklima wieder gestiegen.

Der ZVEI teilt mit, dass die Auftragseingänge der deutschen Elektroindustrie im Januar 2019 um 0,4 % leicht unter Vorjahresniveau lagen. Aus dem Inland gingen zwar mehr Aufträge ein als noch im Vorjahr, jedoch sanken die Bestellungen aus dem Ausland. ZVEI-Chefvolkswirt Andreas Gontermann erläutert: „Die Auftragsentwicklung innerhalb der einzelnen Fachbereiche stellt sich als sehr heterogen dar. Zudem verzerrten einzelne Großaufträge, vor allem aus dem Inland, das Gesamtbild.“ Der Umsatz stagniert mehr oder weniger im Vergleich – während der Umsatz mit inländischen Kunden um 0,3% sank, lagen die Auslandserlöse wie im Vorjahr bei 8,2 Milliarden Euro.

Februar sieht positiver aus

Positiver fiel der Februar 2019 aus: „Schließlich ist das Geschäftsklima in der deutschen Elektrobranche nach zuvor vier Rückgängen in Folge im Februar 2019 wieder gestiegen“, sagt Gontermann. Sowohl die Beurteilung der aktuellen Lage als auch die allgemeinen Geschäftserwartungen erholten sich deutlich: 47 % der Branchenunternehmen schätzen ihre gegenwärtige wirtschaftliche Situation derzeit als gut ein, 42 % als stabil und 11 % als schlecht. Mit Blick auf die kommenden sechs Monate gehen 19 % von anziehenden, 65 % von gleichbleibenden und 16 % von rückläufigen Geschäften aus.

Auch die Exporterwartungen zogen im Februar an. Hier verbesserte sich der Saldo aus positiven und negativen Antworten um gut vier auf nunmehr zwölf Prozentpunkte.

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