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„Digitales Engineering 2025“ Zukunftsstudie als Digitalisierungswegweiser für KMU

Redakteur: Katharina Juschkat

Wie das digitale Engineering das Ingenieurwesen verändern kann und welche Auswirkungen das auf kleine und mittlere Unternehmen haben könnte, untersuchte das Virtual Dimension Center in der Studie „Digitales Engineering 2025”. Die Studie zeigt Unternehmen Szenarien zum Einsatz von 3D-Technologien in der Industrie der Zukunft.

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Virtueller Review einer Anlage
Virtueller Review einer Anlage
(Bild: VDC)

Mit der Digitalisierung aller Lebens- und Arbeitsbereiche verschieben sich auch im Ingenieurwesen zunehmend Werkzeuge und Methoden in die digitale Welt. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, kurz KMU, stehen vor der Aufgabe, sich auf die Anforderungen dieses sogenannten „Digitalen Engineerings“ einzustellen. Das Virtual Dimension Center (VDC) hat die Zukunftsstudie „Digitales Engineering 2025“ veröffentlicht, die aufzeigt, wie sich das Feld bis zum Jahr 2025 entwickeln kann und wie sich Unternehmen darauf einstellen können.

Steigende Komplexität von Produkten schafft Bedarf für 3D-Technologien

Die Studie verfolgt das Ziel, insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen Visionen und Szenarien des Einsatzes von 3D-Technologien in der Industrie im Jahr 2025 aufzuzeigen. Bereits heute sind Technologien und Methoden der 3D-Produktentwicklung beziehungsweise des Digitalen Engineerings von hoher Relevanz. Laut der Studie sollen sie künftig aufgrund der steigenden Komplexität von Produkten und Entwicklungsprozessen eine wesentliche Rolle bei der Entwicklung von Produkte, Lösungen, Prozessen und Projekten im industriellen Bereich spielen. Daher empfiehlt das VDC, möglichst früh die Weichen für künftigen Erfolg zu stellen. Konkrete Anhaltspunkte dafür, wohin die Reise gehen wird, sind derzeit jedoch nicht ausreichend vorhanden.

Für die Studie wurden zunächst verschiedene Sekundärliteraturquellen untersucht, um auf dieser Basis Thesen zur Zukunft des Engineerings aufzustellen. Im Anschluss führte das VDC eine Expertenbefragung durch, bei der Personen aus dem Management von KMU und Großunternehmen um ihre Einschätzungen gebeten wurden. Die Studie soll als Roadmap für wesentliche Akteure wie etwa Technologieanwender und -anbieter dienen und künftige Forschungsstrategien sowie Markt- und Technologietrends für den Maschinen- und Anlagenbau aufzeigen, eine der Schwerpunktbranchen der Region Stuttgart.

Folgende Fragen wurden in der Studie fokussiert:

  • Wo und wie erfolgt der Einsatz digitaler Engineering-Methoden im Jahr 2025 in den Schwerpunktbranchen der Region Stuttgart?
  • Wie entwickeln sich diese Methoden und Technologien bis zum Jahr 2025?
  • Wo sollten deshalb die heutigen und zukünftigen F&E-Schwerpunkte im Technologiebereich liegen?
  • Wo bestehen Defizite, wo sind Ansatzpunkte für die Handlungsaktivitäten der Stakeholder?

Durch die Beantwortung dieser Schlüsselfragen sollen die Voraussetzungen für optimale Marktchancen der 3D-Technologieanbieter geschaffen werden. Zugleich sollen bestehende Anwenderbranchen und die Region Stuttgart als internationale Region im Bereich Digitales Engineering gestärkt werden. Die Studie entstand in Kooperation mit der Festo AG & Co. KG und mit Unterstützung der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart. (kj)

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