Anschlusstechnik Zehn Neuheiten aus der Anschlusstechnik

Hier zeigen wir neue Lösungen rund um die Anschlusstechnik: von Reihenklemmen über Geräteanschlusstechnik im Miniaturformat bis hin zu neuen Steckverbinder-Varianten und passenden Gehäusen. Zehn Produktneuheiten im Überblick.

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Mola wurde besonders mit Hinblick auf Leuchtenhersteller optimiert, eignet sich jedoch auch für die Installation in anderen Einsatzbereichen wie Motoren, Heizungen und Steuerungen im Allgemeinen.
Mola wurde besonders mit Hinblick auf Leuchtenhersteller optimiert, eignet sich jedoch auch für die Installation in anderen Einsatzbereichen wie Motoren, Heizungen und Steuerungen im Allgemeinen.
(Bild: Wieland)

1. Wieland Electric: Neuer Geräteanschluss für das RST-Mini-System

Mit Mola präsentiert Wieland Electric einen neuen modularen Geräteanschluss für das RST-Mini-System. Die Montage gestaltet sich flexibel und einfach. Das wird erreicht durch doppelte Leiteranschlüsse, die mit einer Push-In-Feder ausgestattet sind sowie durch die Möglichkeit die Komponenten örtlich getrennt vorzufertigen und nicht zuletzt auch durch die Eignung für Automatenverdrahtung. So können auch Motoren, Heizungen und Steuerungen im Allgemeinen von der Flexibilität des Anschlusses profitieren. Mola ist in einer 2-, 3- 4- und auch 5- poligen Variante verfügbar und für Durchgangslöcher mit 20 mm ausgelegt. Durch eine optionale Kontaktabdichtung wird der Schutz gegen eindringende Feuchtigkeit erhöht.

2. Weidmüller: Messwandlerklemmen für eine sichere Verdrahtung

Die neuen Messwandlerklemmen der TTB-Reihe sind besonders kompakt aufgebaut und bieten so eine hohe Funktionsdichte.
Die neuen Messwandlerklemmen der TTB-Reihe sind besonders kompakt aufgebaut und bieten so eine hohe Funktionsdichte.
(Bild: Weidmüller)

Für besonders einfache und sichere Verdrahtung – selbst innerhalb komplexer Schaltungen hat Weidmüller die neuen Klippon-Connect-Messwandlerklemmen der TTB-Reihe konzipiert. Sie verfügen über einen Trennhebel-Mechanismus, den „Schließen-vor-Öffnen“-Kontakt für bis zu vier Anschlüsse. Er erhöhe die Anlagenverfügbarkeit und verlängere den Lebenszyklus der gesamten Schaltanlage. Zudem stelle er sicher, dass der Stromwandler innerhalb der Klemme kurzgeschlossen wird, bevor er vom restlichen Wandlerkreis getrennt wird. Dies verhindere das Hochlaufen der Spannung am Stromwandler und schützt ihn vor Schäden oder gar Zerstörung, so der Hersteller.

3. Phoenix Contact: Werkzeuglose Verkabelung mit Steckverbindern M12 Push-Lock

Mit den konfektionierbaren M12-Push-Lock-Steckverbindern will Phoenix Contact den Leiteranschluss einfach und sicher machen.
Mit den konfektionierbaren M12-Push-Lock-Steckverbindern will Phoenix Contact den Leiteranschluss einfach und sicher machen.
(Bild: Phoenix Contact)

Ob Signal-, Daten oder Leistungsübertragung, mit den konfektionierbaren M12-Push-Lock-Steckverbindern von Phoenix Contact soll der Leiteranschluss einfach und sicher werden. Weder ein Schraubendreher noch eine dritte Hand werden benötigt. Starre und vorbehandelte Leiter lassen sich werkzeuglos durch direktes Stecken verdrahten. Für den Anschluss von Litzen oder Leitern mit großem Querschnitt werden mittels der Hebel die Klemmkammern des Steckverbinders geöffnet und geschlossen. Auf diese Art lassen sich auch bereits angeschlossene Leiter wieder lösen. Die farbliche und numerische Kennzeichnung der Kontakthalterhebel sichert die richtige Zuordnung der Leiter. Somit werden Anschlussfehler vermieden. Die langzeitstabile, vibrationsfeste PE­Anbindung an allen metallischen Komponenten sorgt für Schutz vor Stromschlägen. Eine störsichere Übertragung und den zuverlässigen Betrieb der Anlage soll die optionale Schirmung ermöglichen.

4. Wago: Reihenklemme im Mini-Format

Die Mini-Reihenklemmen spielen ihre Vorteile besonders in beengten Platzverhältnissen aus – z. B. beim Anschluss von Motoren.
Die Mini-Reihenklemmen spielen ihre Vorteile besonders in beengten Platzverhältnissen aus – z. B. beim Anschluss von Motoren.
(Bild: Wago)

Die Mini-Reihenklemmen von Wago gibt es nun auch mit einem Nennquerschnitt von 2,5 mm 2 . Die Mini-Klemmen Top Job S eignen sich so auch für Verdrahtungsarbeiten in beengten Anschlusskästen von z. B. Motoren, Pumpen oder Geräten im Schaltschrank. Die neue 2,5 mm 2 -Variante (max. 4 mm 2 ohne Aderendhülse) lässt sich trotz ihrer kompakten Bauform bei Anwendungen bis zu 24 A (max. 32 A ohne Aderendhülse) und 800 V (IEC)/ 600 V (UL) einsetzen. Da Motoren-, Pumpen- und Geräteanschlüsse oft in Fertigungsnähe und damit in industrieller Umgebung erfolgen, sorgen sie für eine zuverlässige, vibrationsbeständige Verbindung dank Federanschlusstechnik.

5. Ilme: Pneumatik und Elektronik kombiniert in einem Steckverbinder

Um Anlagenteile miteinander zu verbinden setzen Pneumatik und Elektrotechnik meist auf seine eigenen Steckverbinder-Standards. Mit dem neuen Mixo Modul CX 03 MP vereint Ilme pneumatische Verbindungen direkt neben den elektrischen in industriellen Steckverbindern. Folgende Eigenschaften bringt der Steckverbinder mit:

  • Push-in-Schlauchanschluss für 3.0, 4.0 und 6.0 mm Außendurchmesser ähnlich bekannter Quick-Connection (Festo)
  • Metallkontakte mit Ventil für bis zu 10 bar / 145 psi in gerader und gewinkelter Ausführung
  • Mit Komponenten der Serie HNM für 10.000 Steckzyklen geeignet
  • Wahlweise auch mit Standard Rillenanschluss für bis zu 6.0 mm Schlauch-Innendurchmesser

Details zum neuen Mixo Modul CX 03 MP zeigt das Video:

6. Harting: M12-Rundsteckverbinder nach neuer Norm IEC 61076-2-010

Harting hat diese M12 Push-Pull-Rundsteckverbinder nach der neuen Norm IEC 61076-2-010 neu im Portfolio.
Harting hat diese M12 Push-Pull-Rundsteckverbinder nach der neuen Norm IEC 61076-2-010 neu im Portfolio.
(Bild: Harting)

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Für anspruchsvolle Ethernet-Anwendungen in der Feldebene, deren Montage großem Zeitdruck unterliegen kann, stellt Harting M12-Rundsteckverbinder nach der neuen Norm IEC 61076-2-010 vor. Sie steht für den lange von Anwendern erwarteten marktübergreifenden Push-Pull-Verriegelungsstandard für M12-Steckverbinder. Damit ist zum einen der Zugriff auf stehende und versenkte Gerätebuchsen möglich, zum anderen können die Schnittstellen auch 75 % schneller im Feld angeschlossen werden, so das Unternehmen. Zudem gibt es bei Harting viele weitere Steckverbinderneuheiten. Darunter der RJ Industrial Multi Feature, Pre Link RJ45 sowie die T1-Industrial-Schnittstelle für Single Pair Ethernet nach IEC 63171-6 in M12- und M8-Gehäusen.

7. Escha: Produktportfolio für Übertragung hoher Datenraten

Escha bietet ein umfangreiches Produktprogramm, das explizit für die Übertragung von hohen Datenraten von bis zu 10 GBit/s in anspruchsvollen industriellen Applikationen entwickelt wurde.
Escha bietet ein umfangreiches Produktprogramm, das explizit für die Übertragung von hohen Datenraten von bis zu 10 GBit/s in anspruchsvollen industriellen Applikationen entwickelt wurde.
(Bild: Escha)

Eine schnelle, zuverlässige Datenübertragung wird immer wichtiger. Mit komplexer werdenden Anwendungen steigt parallel die Größe der zu übermittelnden Datenpakete. Escha hat Produkte im Programm, die explizit für die Übertragung hoher Datenraten von bis zu 10 GBit/s in anspruchsvollen industriellen Applikationen entwickelt wurden. Mit Steckverbindern in den Bauformen RJ45, M8 und M12 bietet Escha passende Lösungen für eine nahtlose Datenübertragung von der Büroebene über den Schaltschrank bis an den kompaktesten Sensor in der Feldebene. Alle Steckverbinder wurden nach aktuellen HF-Aspekten im hauseigenen Hochfrequenz-Labor entwickelt und getestet.

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8. Rosenberger: Steckverbinder für Anwendungen bis 100 GHz

WSMP-Steckverbinder sind für für Luft- und Raumfahrt-Anwendungen zertifiziert.
WSMP-Steckverbinder sind für für Luft- und Raumfahrt-Anwendungen zertifiziert.
(Bild: Rosenberger)

Die WSMP-Standard-, High-Speed- oder New-Generation-Steckverbinder von Rosenberger sind etwa 45 Prozent kleiner als SMP-Steckverbinder und für Anwendungen bis maximal 100 GHz konzipiert. Besondere Eigenschaften seien die extrem hohen Packungsdichten bei minimal möglichen Board-to-Board-Abständen von 3,05 mm, ein radialer und axialer Toleranzausgleich ist durch Verwendung von Bullets möglich. Das Portfolio enthält u. a. Kabel-Steckverbinder, PCB-Steckverbinder, Adapter (Bullets), Multipin-Typen und Kabel-Assemblies. Die WSMP-Steckverbinder sind zertifiziert nach DIN EN 9100 und für Luft- und Raumfahrt-Anwendungen qualifiziert.

9. Yamaichi: Metallgehäuse für Steckverbinder

Hier zu sehen, ein industrielles RJ45-Metallgehäuse mit werkzeugloser Click-Montage.
Hier zu sehen, ein industrielles RJ45-Metallgehäuse mit werkzeugloser Click-Montage.
(Bild: Yamaichi)

Das neue Steckverbindergehäuse Y-Con Cover 20-TC von Yamaichi ist eine IP20-Vollmetallversion, die den Stecker vor allen Einflüssen im industriellen IP20-Bereich schützt. Hohe mechanische Beständigkeit gepaart mit einem verbesserten Schutz gegen EMV-Störungen soll die optimale Signalübertragung sichern. Das Gehäuse ist mit unterschiedlichen Kabeldurchmessern verwendbar. Ein Durchmesserbereich von 5,5 mm bis 7,1 mm bietet hohe Flexibilität für eine Vielzahl von Kabeln, so der Hersteller. Zudem kann das Y-Con Cover 20-TC werkzeuglos montiert werden. Das neue Schnapphakenkonzept macht Schrauben überflüssig, sodass Ober- und Unterteil nur noch zusammengedrückt werden müssen.

10. Metz Connect: Neue Produktlinie für individuelle Anschlusstechnik und Gehäuse

Das Produktportfolio von Metz Connect sorgt für einen reibungslosen Informationsfluss von der Leiterplatte bis zur infrastrukturellen Umgebung.
Das Produktportfolio von Metz Connect sorgt für einen reibungslosen Informationsfluss von der Leiterplatte bis zur infrastrukturellen Umgebung.
(Bild: Metz Connect)

Metz Connect hat eine neue Produktlinien für individuelle Anschlusstechnik und Gehäuse entwickelt. Bei den Produkten im Bereich „Custom-Line“ setzt das Unternehmen die Ideen der Kunden in neuartige Anschluss- und Gehäuselösungen um – basierend auf einer engen Kooperation. Aufgrund einer hohen Wertschöpfungstiefe kann Metz Connect eigenen Angaben zufolge schnell und flexibel komplette Lösungen aus einer Hand liefern: von der Leiterplatten-Anschlusstechnik und –bestückung über die Gehäusefertigung bis hin zur kompletten Gerätemontage. Die Fertigungstiefe erstreckt sich von der Stanzerei und Kunststoff-Spritzgießerei über die Montage bis hin zum eigenen Prüflabor.

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