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Additive Fertigung Wo stehen die additiven Fertigungsverfahren heute?

Autor / Redakteur: Dorothee Quitter* / Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Der VDI hat in einem Statusreport den Stand der additiven Verfahren als alternative Fertigungstechnik für den Maschinenbau in Deutschland beschrieben.

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Die von Layer Wise lasergeschmolzenen Bauteile können als finale Produkte industriell eingesetzt werden.
Die von Layer Wise lasergeschmolzenen Bauteile können als finale Produkte industriell eingesetzt werden.
(Bild: D. Quitter, konstruktionspraxis)

Deutschland hat das Potential der generativen Fertigungstechnik früh erkannt. Heute existieren marktfähige Anlagen, die den Weg von der Prototypenfertigung in die Produktion von industriellen Endprodukten geschafft haben. Dabei stehen die pulverbasierten Prozesse im Vordergrund. Bei ihnen wächst das Bauteil aus einem Kunststoff- oder Metallpulver Schicht für Schicht durch punktgenaues Aufschmelzen mit einem Laser. Die mechanischen Eigenschaften dieser im Lasersintern/-schmelzen hergestellten Bauteile sind so gut, dass sie als finale Produkte verwendet werden können.

Laut VDI-Statusreport „Additive Fertigugsverfahren“, der letzten Monat erschienen ist, machen derzeit alle Prozessschritte – von der CAD-Datenaufbereitung über die Werkstoffzu- und -abfuhr bis hin zur Produktentnahme und -nachbehandlung sowie der Qualitätsprüfung – hochqualifiziertes Fachpersonal erforderlich. Eine Automatisierung wie beispielsweise beim Spritzguss oder spanenden Bearbeitungszentren ist in weiter Ferne. Daher sind reproduzierbare Produkte mit engen Toleranzen in Bezug auf geometrische Abmessungen, mechanische Kennwerte und Oberflächengüte schwierig herzustellen.

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