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Formula Student Wo bitte ist die nächste Steckdose?

Redakteur: Juliana Pfeiffer

Bereits zum achten Mal hat ZF die gesponserten Formula-Student-Rennteams nach Friedrichshafen eingeladen. Am 18. und 19. Juni testeten die Studenten ihre selbst konstruierten Rennwagen auf Herz und Nieren und haben sich auf das erste große Rennsport-Event am Hockenheimring vorbereitet.

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Das Team der KIT (Karlsruher Institut für Technologie) erklärt ihren Formula Student Boliden den ZF-Vorständen Stefan Sommer (Mitte links) und Michael Hankel.
Das Team der KIT (Karlsruher Institut für Technologie) erklärt ihren Formula Student Boliden den ZF-Vorständen Stefan Sommer (Mitte links) und Michael Hankel.
(Bild: ZF Friedrichshafen)

Insgesamt 19 Rennteams aus Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz haben sich für das ZF Race Camp angemeldet, verschiedene Renndisziplinen durchlaufen und ihre Erfahrungen ausgetauscht. Sie sind mit 21 Fahrzeugen am Start – davon 13 Elektro-Boliden. Hinzu kamen rund 40 Ingenieure und Experten aus verschiedenen Fachabteilungen aus ganz Deutschland, die den Teams mit ihrem Know-how zur Seite standen. Insgesamt trafen sich 500 Studierende auf dem Messegelände, um sich auf die Formula-Student-Serie vorzubereiten und bereits im Vorfeld für den nötigen Feinschliff an ihren Fahrzeugen zu sorgen.

Mit jungen Leuten ins Gespräch kommen

Doch nicht nur technisches Wissen und Konstruktionskenntnisse sind gefragt, auch in punkto Organisation, Projektmanagement und Kostenkalkulation müssen die Studenten fit sein. „Das Race Camp ist für uns die ideale Plattform, um mit den ganzheitlich ausgebildeten jungen Leuten ins Gespräch zu kommen“, sagte ZF-Personalvorstand Jürgen Holeksa. „Studenten, die sich bei Formula Student erfolgreich engagieren, gehören zu unseren absoluten Wunschkandidaten“, ergänzt Martin Frick, Leiter des ZF-Personalmarketings. Die intelligente Kombination einer soliden Ingenieursausbildung und der Begeisterung für das emotionale Thema Rennsport seien das Besondere am Konstruktionswettbewerb Formula Student.

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Diskussionsstoff: Zukunft der Elektromobilität im Motorsport

Um sich über aktuelle Themen auszutauschen, haben die Initiatoren der Veranstaltung vor zwei Jahren den ZF Race Camp Talk ins Leben gerufen. Diesmal diskutierten ZF-Vorstandschef Dr. Stefan Sommer mit Marco Wittmann, BMW-Werksfahrer und amtierender Champion der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM), sowie Kristin Bauser vom Formula-Student-Team des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) über die Zukunft der Elektromobilität im Motorsport. Dabei ging es auch um die neuen Herausforderungen, die sich die Teams bei der Konstruktion ihrer Rennboliden im Zeitalter der E-Mobility stellen müssen.

Bereits seit 2002 engagiert sich ZF bei Formula Student. Gesponsert werden derzeit 36 Hochschulteams. ZF unterstützt die internationalen Nachwuchskräfte neben dem Know-how unter anderem durch Hightech-Rennsport-Produkte, Finanzspritzen oder durch Teambuilding-Maßnahmen. (jup)

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