Getriebe Wittenstein in allen Achsen

Mit dem Motto „Wittenstein in allen Achsen“ tritt die Wittenstein Gruppe auf der Motek auf. Im Mittelpunkt stehen zum einen die Servo-Schneckengetriebe der V-Drive-Baureihen von Wittenstein Alpha mit einer neuen Produktgruppe sowie einem technologischen Upgrade bewährter Getriebeversionen. Nicht „spanend“, aber spannend ist auch das neue Prinzip zum spanlosen Verstiften von Zahnstangen, welches das Unternehmen in Stuttgart zeigt.

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Das neu entwickelte V-Drive Basic steht zunächst in zwei Baugrößen mit den Grundabtriebsarten Hohlwelle und Vollwelle sowie insgesamt fünf Übersetzungen zur Verfügung.
Das neu entwickelte V-Drive Basic steht zunächst in zwei Baugrößen mit den Grundabtriebsarten Hohlwelle und Vollwelle sowie insgesamt fünf Übersetzungen zur Verfügung.
(Bild: Wittenstein)

Wittenstein Alpha präsentiert auf der Motek zum ersten Mal das erweiterte Portfolio an Servo-Schneckengetrieben der Produktfamilie V-Drive. Das neu entwickelte V-Drive Basic steht zunächst in zwei Baugrößen mit den Grundabtriebsarten Hohlwelle und Vollwelle sowie insgesamt fünf Übersetzungen zur Verfügung. Für alle Ausführungen ist das Verdrehspiel von 10 arcmin bis ≤ 15 arcmin spezifiziert. Die besondere Geometrie und Ausführung der Verzahnung im V-Drive Basic soll eine hohe Drehzahlreserve sowie einen hohen Wirkungsgrad gewährleisten und die Servo-Schneckengetriebe auch sehr laufruhig und leise machen: maximal 65 dbA bei Volllast und etwa 50 dbA bei mittleren Drehzahlen.

V-Drive Value und V-Drive Advanced mit neue Leistungsdaten

Vollständig kompatibel zu den bewährten V-Drive Eco und V-Drive+, aber mit erhöhten Drehmomenten und reduziertem Verdrehspiel warten die Upgrade-Versionen V-Drive Value und V-Drive Advanced auf. Darüber hinaus sind beide V-Drive-Versionen für eine Lebensdauer von über 20.000 Betriebsstunden spezifiziert – ein Wert, der laut Wittenstein etwa 25 % bis 50 % über dem aktuellen Marktstandard liegt.

Spanloses Verstiften von Zahnstangen

Kein Bohren, keine Späne, keine Probleme durch die Zugänglichkeit und Lage der Maschinenteile: Wittenstein Alpha demonstriert auf der Motek ein montagefreundliches Prinzip zum Verstiften von Zahnstangen. Dafür erforderlich ist das mitgelieferte zweiteilige Montageset, bestehend aus Montagestift und -hülse, das mit Hammer und Innensechskantschlüssel montiert wird. Gravierend ist laut Hersteller die Zeiteinsparung bei der Montage: Mit dem spanlosen Verstiften soll eine sichere, formschlüssige Fixierung einer Zahnstange innerhalb von einer Minute möglich sein – anstatt 30 bis 45 Minuten beim herkömmlichen Verstiften. Auch im Servicefall sollen Zahnstangen schnell und einfach getauscht werden können. (sh)

Motek 2016: Halle 8, Stand 8121

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