Magnesium Wirtschaftliche Herstellung von Magnesium-Walzhalbzeugen

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

LMpv hat ein Bandgussverfahren entwickelt, in dem sich Magnesiumbleche, -platten und –blöcke wirtschaftlich aus der Standard-Knetlegierung AZ 31 sowie weiteren Magnesiumlegierungen

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LMpv hat ein Bandgussverfahren entwickelt, in dem sich Magnesiumbleche, -platten und –blöcke wirtschaftlich aus der Standard-Knetlegierung AZ 31 sowie weiteren Magnesiumlegierungen herstellen lassen. Dafür werden Magnesiummasseln in einem Tiegel geschmolzen und die Schmelze auf einem gekühlten Band vergossen. Durch die gleichmäßige und schnelle Erstarrung über die gesamte Bandbreite bildet sich homogene, feinkristalline und porenfreie Werkstoffstruktur aus. Diese weist im Vergleich zu Magnesiumbrammen ausgewogenere mechanische Eigenschaften sowie eine bessere Verformbarkeit auf. Das auf diese Weise hergestellte, endkonturnahe Magnesiumband wird aus der Gießhitze heraus durch das Walzgerüst gefahren und auf Endmaß produziert. Im Vergleich zur konventionellen Fertigung von Magnesiumplatten, bei der Brammen erwärmt und ausgewalzt werden, wobei zwischen den einzelnen Walzstichen immer wieder Wärmeenergie zugeführt werden muss, reduziert das von LMpv entwickelte Verfahren einerseits den erforderlichen Energieaufwand signifikant. Andererseits trägt der kürzere und verlustarme Produktionsprozess mit deutlich weniger Arbeitsschritten zur preisoptimierten Herstellung der Walzhalbzeuge bei.

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