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Windturbinen im virtuellen Test

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Virtuell geplante Fertigung

Um ihre Prozesse zu beschleunigen und wirtschaftlicher zu machen, automatisieren Hersteller von Windturbinen ihre Herstellungsprozesse mehr und mehr. Damit sind häufig hohe Investitionen verbunden. Wenn solche Produktionssysteme zunächst am Computer simuliert werden, können Unternehmen besser einschätzen, ob bzw. wann sich die Investitionen in Einsparungen niederschlagen. Zudem bietet eine Simulation die Chance, die Prozesse zu optimieren und damit die Kosten zu reduzieren. Außerdem können Firmen durch Branchenlösungen Best Practises leichter auf andere Standorte übertragen und weltweit standardisieren.

Konstruktion und Fertigungsplanung finden parallel statt

Und noch einen Vorteil bietet eine ausgereifte Planungslösung, die wie „Nachhaltige Windkraftanlagen“ auf eine zentrale Datenplattform zurückgreift: Konstruktion und Fertigungsplanung finden gleichzeitig statt. So erhält die Konstruktionsabteilung deutlich früher Feedback, inwieweit sich eine Neuentwicklung auch praktikabel und wirtschaftlich herstellen lässt. Eine frühzeitige Anpassung der Konstruktion reduziert damit Verzögerungen beim Produktionsanlauf und verkürzt so die Produkteinführungszeit weiter.

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Damit aber nicht genug. Branchenlösungen können noch mehr: Funktionen zur Anlagenüberwachung ermöglichen es beispielsweise, schneller die Ursachen für Fehler zu finden und Prozesse in Echtzeit anzupassen. Die Lösung „Nachhaltige Windkraftanlagen“ analysiert bereits Prozesse auf Basis weniger Daten, während herkömmliche Methoden wie SPC (statistische Prozesskontrolle) große Datenmengen benötigen, die beim Anlauf der Produktion noch nicht verfügbar sind.

Durchgängige Lösung macht Hersteller fit für die Zukunft

Durchgängige Branchen-Softwarelösungen, die Produktentwicklung und Produktionsplanung vereinen, machen Windturbinen-Herstellern fit für die Zukunft. Denn sie unterstützen sie dabei, Produkte und Prozesse ganzheitlich zu beurteilen und zu planen, verschiedene Alternativen bis ins Detail virtuell durchzuspielen und damit die Folgen einer Entscheidung früh abzuschätzen. Zudem verbessern sie die Zusammenarbeit über Abteilungsgrenzen hinweg. Damit tragen sie dazu bei, Windkraftanlagen schneller auf den Markt zu bringen und deren Leistung und Zuverlässigkeit zu steigern. Das kommt auch der Umwelt zugute – zum einen, weil der Ressourcenverbrauch gesenkt wird und zum anderen, weil Windenergie damit günstiger und somit zu einer wirtschaftlich noch attraktiveren Alternative zu fossilen Energiequellen wird. (xx)

* Carola von Wendland ist PR-Manager EuroCentral bei Dassault Systemes Deutschland GmbH

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