Hannover Messe 2009 Windkraft schafft Wachstum und sichert Arbeitsplätze

Redakteur: Udo Schnell

Die Hannover Messe entwickelt sich zur Leitmesse für die Windenergiebranche. Dieses Statement pro Hannover gab Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands Wind-Energie (BWE) auf der Hannover Messe ab. Weltweit steige das Interesse an Windenergie und damit auch die Nachfrage nach Systemen, Komponenten und Service für Windkraftanlagen.

Firmen zum Thema

Hermann Albers, Präsident des BWE: „Rund 100000 direkte und indirekte Arbeitsplätze sichert die deutsche Windindustrie.“ Bild: Schnell
Hermann Albers, Präsident des BWE: „Rund 100000 direkte und indirekte Arbeitsplätze sichert die deutsche Windindustrie.“ Bild: Schnell
( Archiv: Vogel Business Media )

Der Erfahrungsvorsprung der deutschen Windindustrie im internationalen Wettbewerb zahle sich mit einer Exportquote von über 80 % aus. Er schaffe Wirtschaftswachstum und Beschäftigung in Deutschland. „Rund 100 000 direkte und indirekte Arbeitsplätze sichert die deutsche Windindustrie“, so Albers weiter.

Weltweit wurden im vergangenen Jahr Windkraftanlagen mit einer Leistung von über 27000 MW neu installiert. Mittlerweile produzieren Windräder mit mehr als 120 000 MW Leistung klimaschützenden Strom. Deutschland habe zwar im vergangenen Jahr seinen Titel des „Windweltmeisters“ an die Vereinigten Staaten verloren, so Albers weiter. Dabei dürfe man aber nicht vergessen, dass die USA deutlich größer seien als Deutschland und bisher auch wesentlich mehr CO2 emittiert hätten.

China und USA als Windkraft-Märkte interessant

Mit ambitionierten Ausbauzielen sind, so der Verbandsvorsitzende weiter, vor allem China und die USA dabei, die Erfolgsstory der Windenergie in Deutschland zu wiederholen. Wenn US-Präsident Barack Obama das Ziel der Verdoppelung der Versorgung mit Erneuerbaren Energien in nur drei Jahren realisieren kann, wird es einen Wettlauf bei Fertigung und Installation von Windenergieanlagen geben.

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:299097)