WIG-Schweißen WIG-Schweißgeräte steigern Fertigungstiefe

Redakteur: Brigitte Michel

Dank des einfachen Bedienkonzeptes des Invertig.Pro Schweißgerätes werden nun alle Schweißkonstruktionen in der Motorrad-Manufaktur Hollister’s selbst gefertigt, vom Fahrwerk bis zu den Schutzblechen.

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Die Hollister’s Classic, deutsche Antwort auf die legendäre Harley Davidson
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(Bild: Rehm/Hollister)

Seit der Custombike-Pionier Motorrad-Manufaktur Hollister’s die WIG-Anlage Invertig.Pro 240 AC/DC der Rehm Schweißtechnik einsetzt, werden alle Schweißkonstruktionen selbst gefertigt, vom Fahrwerk bis zu den Schutzblechen. Ermöglicht wird dies durch die innovative Schweißgerätetechnik des WIG-Inverters, kombiniert mit einem intelligenten Bedienkonzept, das den Anwender optimal dabei unterstützt, selbst bei anspruchsvollen, sicherheitsrelevanten Rahmenschweißungen beste Ergebnisse zu erzielen.

So kann Manufakturchef Volker Sichler weitere 50 Prozent der Wertschöpfungskette im Unternehmen verankern und kommt dem Ziel eines Custombikes 100 Prozent „Made by Hollister’s“ immer näher. Dank der einfachen, selbsterklärenden Bedienung spart das Unternehmen Zeit und Kosten und steigert die Produktivität. Hollister’s profitiert zudem von der Zuverlässigkeit und hohen Einschaltdauer der Schweißgeräte sowie einer gleichbleibend hohen Schweißnahtqualität. Und gerade Qualität ist es, was die Marke weltberühmt macht und den Weg der neuen Hollister’s Classiczur Legende vorzeichnet.

Motorräder komplett in Handarbeit gefertigt

Ein Blick in den Showroom und die Werkstatt im baden-württembergischen Zimmern zeigt: Die Grundlage dieses internationalen Erfolgs sind Sichlers Design-Ideen und solide ausgeführtes Handwerk. Um den Traum vom komplett in Handarbeit gefertigten Motorrad verwirklichen zu können, hat die Manufaktur sich für Schweißgeräte von Rehm entschieden. „Früher mussten wir den Rahmen außer Haus schweißen lassen“, erklärt der Firmenchef. „Bis zum Umstieg auf die Invertig.Pro 240 AC/DC wurden nur Kleinteile wie Tanks, Lenker und Schutzbleche bei uns im Haus MIG/MAG-geschweißt. Mit dem WIG-Inverter werden nun auch die Rahmen der exklusiven Zweiräder hier gefügt."

„Den Rahmen zu schweißen, ist eine Herausforderung“, erklärt Sichler. „Man braucht Übung und eine ruhige Hand, um die Nähte durchschweißen zu können.“ Aufgrund des Kohlenstoffgehaltes sind die verwendeten unlegierten Spezialstähle nur bedingt schweißbar, und die WIG-geschweißten Nähte müssen höchsten Dauerbelastungen standhalten. Das bedeutet, sie müssen gleichmäßig und bruchfest sein und es dürfen keine Fremdstoffe oder Schlacke in die Schweißnaht eingebracht werden. Für die Fertigung des Rahmens werden die Spezial-Stahlrohre, mit einer Materialdicke etwa 4 mm, zunächst gebogen und anschließend von Hand zusammengeschweißt. Zum Verstärken setzt man zusätzlich noch 10 mm dicke Stahlplatten ein, um eine dauerhafte Stabilität zu erzielen.

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