Mensch-Roboter-Kollaboration

Wie Menschen und mobile Produktionsassistenten erfolgreich zusammenarbeiten

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Mobile Produktionsassistenten wie der Apas-Assistant sind nicht dafür konzipiert, die menschlichen Mitarbeiter zu ersetzen. Vielmehr geht es darum, die jeweiligen Fähigkeiten und Stärken von Mensch und Maschine geschickt miteinander zu verbinden. Dabei bringt der Mensch eine einmalige Problemlösekompetenz mit, der automatisierte Assistent die nötige Präzision und Ausdauer.

Miteinander statt gegeneinander

Allerdings sind die meisten aktuell verfügbaren Industrieroboter auf wenige, vordefinierte Aufgaben spezialisiert und lassen sie sich häufig nur in einem bestimmten Bereich einsetzen. Der knapp 1,70 Meter große und 230 Kilogramm schwere Apas-Assistant hingegen ist so konzipiert, dass er sich schnell über eine intuitive, dialoggesteuerte Bedienoberfläche für neue Einsatzbereiche einrichten lässt. So eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten der Mensch-Maschine-Interaktion: Ob zwei Mitarbeiter und ein Produktionsassistent kollaborieren, zwei Roboter einer Fachkraft zuarbeiten oder drei Assistenten einen Teil der Fertigung komplett automatisieren – die Produktionsverantwortlichen können je nach Bedarf zwischen verschiedenen Szenarien des Mischbetriebs wählen und diese schnell umsetzen. Nachdem der Apas-Assistant sich bereits in etlichen Bosch-Werken bewährt hat, verrichtet er seine Dienste jetzt auch bei externen Kunden in der Automobilindustrie – und hat sich vom Produktionsassistenten der Zukunft bereits zum Produktionsassistenten der Gegenwart entwickelt.

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Auf einen Kaffee mit dem Assistenten

Pünktlich zur Motek 2015 stellt Bosch die neue Funktion Apas Speedswitch vor. Diese erweitert ab 2016 das Sicherheitskonzept des Apas-Assistant und ermöglicht es, zusätzlich zum Nahbereich des Roboters auch einen Fernbereich zu überwachen und damit die Arbeitsgeschwindigkeit des Apas-Assistant auf die An- beziehungsweise Abwesenheit von Menschen einzustellen: Solange kein Mitarbeiter in der Nähe ist, arbeitet er mit maximaler Geschwindigkeit. Sobald der Erkennungsbereich betreten wird, wechselt der Assistent auf eine sichere Geschwindigkeit. Mit Apas Speedswitch werden so volle Kollaborationsfähigkeit und hohe Prozessgeschwindigkeit intelligent miteinander verknüpft.

Passend dazu ist der mit der Sensorhaut geschützte Roboterarm des Apas-Assistant auch als Einzelkomponente erhältlich. Ab kommendem Jahr kann die sensorhautgeschützte Roboterkinematik auch unabhängig von der mobilen Apas-Basis eingesetzt werden. Besucher der Motek können sich auf der Messe ein eigenes Bild machen: An der Kaffeebar serviert der Apas-Assistant Kaffee.

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