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Simulation Wie Automobilhersteller mit Kinofilm-Technologie sichere Autos bauen

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Automobilhersteller nutzen schon länger Grafikprozessoren (GPU), um schönere Autos mit hoher Funktionalität zu bauen. Honda setzt nun auf die Grafikbeschleuniger, um seine Autos sicherer zu machen.

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Die Ingenieure bei Honda setzen auf Grafikbeschleuniger, um sicherere Autos zu entwickeln.
Die Ingenieure bei Honda setzen auf Grafikbeschleuniger, um sicherere Autos zu entwickeln.
(Bild: Honda)

Es ist ein großes Problem: Über 30.000 Menschen sterben jedes Jahr auf US-Straßen durch Autounfälle, weltweit sind es 1,2 Millionen. Honda nutzt nun Grafikprozessoren von Nvidia, um seine Fahrzeuge sicherer zu machen. Das Erstaunliche: Die Techniker bedienen sich dabei der gleichen Technologie wie sie bei gerenderten Filmeffekten zum Einsatz kommt. Honda arbeitet mit der 3D-Visualisierungssoftware Deltagen Real Impact von 3D-Xcite und dem FEM-Berechnungsprogramm LS-Dyna und nutzt Grafikprozessoren von Nvidia, um die Visualisierung in seine Crash-Simulationssoftware zu integrieren. Diese fotorealistischen Videos unterstützen Entwickler dabei, das strukturelle Verhalten der Fahrzeuge früher zu verstehen.

Das liegt daran, das nach einer Kollision eine Welle von Energie durch das Fahrzeug strömt. Diese Deformationsmuster sind wie Wellen auf dem Wasser: Sie sind viel leichter zu visualisieren mit realistischer Beleuchtung. Und wenn Ingenieure sie sehen können, wissen sie, worauf sie such konzentrieren müssen. (mz)

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