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Werkzeugmaschinen-Kolloquium Werkzeugmaschinen in der modernen Produktionstechnik

| Redakteur: Katharina Juschkat

Neben zahlreichen Vorträgen eröffneten die Veranstalter auf dem diesjährigen Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium das größte produktionstechnische Forschungscluster Europas.

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Eröffnung des Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium AWK 2017 durch Prof. Dr. Günther Schuh.
Eröffnung des Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium AWK 2017 durch Prof. Dr. Günther Schuh.
(Bild: WZL / IPT - Strauch)

Auf dem Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquiums war das „Internet of Production für agile Unternehmen“ Hauptthema. Zudem stellten die Veranstalter das erste Serienauto vor, das mit Industrie-4.0-Methoden entwickelt wurde.

Auf dem Kolloquium kamen über 1200 Experten der Produktionstechnik zu der begleitenden Industrieausstellung, die neben dem Vortragsprogramm und den Institutsbesichtigungen stattfand. Außerdem eröffneten die Veranstalter auf dem RWTH Aachen Campus das mit 30.000 m² größte produktionstechnische Forschungscluster Europas und präsentierten die neugegründete Business School der Hochschule.

Kolloquium zeigt aktuelle Entwicklungen der Produktion

Das Internet of Production beschreibt die Aachener Perspektive auf die Herausforderungen der Industrie 4.0. Oberstes Ziel ist eine echtzeitfähige, sichere Informationsverfügbarkeit zu jeder Zeit an jedem Ort. Informationen werden damit zu einem mächtigen digitalen Schatten der Produktion. Präzise und kontinuierliche Datenanalysen ermöglichen es, innerhalb der Produktion Muster zu erkennen und daraus Prognosen zur Entscheidungsunterstützung abzuleiten.

Seit mehr als 65 Jahren befasst sich das Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium mit den aktuellen Entwicklungen der Produktion. Referenten aus unterschiedlichen Bereichen der Produktionstechnik und verwandter Disziplinen präsentieren alle drei Jahre mit den Veranstaltern – dem Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen und dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie – Forschungsergebnisse, industrielle Lösungsansätze, Unternehmensstrategien und berichten über ihre Erfahrungen in der Umsetzung neuer Konzepte. Ziel und Anspruch des 29. Kolloquiums war es, die aktuellen Entwicklungen umfassend zu reflektieren, unerschlossene Potenziale aufzuzeigen und Wege in eine erfolgreiche Zukunft zu weisen. (kj)

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