Adaptive Materialien Wenn Sensoren mit dem Menschen kommunizieren

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Das Center Smart Materials (CeSMa) des Fraunhofer-Instituts für Silicatforschung ISC präsentiert auf der Messe Sensor+Test integrierbare, flexible Schalter und integrierte Drucksensoren mit haptischer Rückmeldung, die auf menschliche Annäherung und Berührung reagieren.

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Schaltflächen lösen schon bei einer bloßen Annäherung von Menschen oder Objekten Funktionen aus und geben gleichzeitig ein haptisches Feedback bei Betätigung.
Schaltflächen lösen schon bei einer bloßen Annäherung von Menschen oder Objekten Funktionen aus und geben gleichzeitig ein haptisches Feedback bei Betätigung.
(Bild: Fraunhofer ISC)

Dünne piezoelektrische Schichten auf Stahlfolienträgern bieten eine große Designfreiheit in Bezug auf Größe, Form und Krümmungsradien. Außerdem lassen sich mit dieser Technologie frei programmierbare »unsichtbare« Schalter in Innenraumflächen (z. B. Armaturenträger) integrieren. Sie bieten eine geschlossene Oberfläche und sind staub- und schmutzunempfindlich. Zusätzlich zur eigentlichen mechanischen Druckfunktion können in die Folien auch kapazitive Felder integriert werden. Sie dienen als Näherungssensoren. Die Schaltflächen lösen so schon bei einer bloßen Annäherung von Menschen oder Objekten Funktionen aus und geben gleichzeitig ein haptisches Feedback bei Betätigung. Das können Besucher am Stand von CeSMa an einer Vorführskulptur ausprobieren. Im Bereich der Mensch-Maschine-Kommunikation stehen mit dieser Kombination aus Näherungs- und Drucksensorik erweiterte Funktionalitäten und Designmöglichkeiten bereit. (qui)

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