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Mobile Workstation Wenn die Hardware verschwindet

| Redakteur: Ute Drescher

Mit dem Surface Book 2 kommt das bislang stärkste Modell der Reihe auf den Markt. Es verfügt bis zur fünffachen Grafikleistung im Vergleich zum Vorgänger.

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Programme von Herstellern wie Adobe, Autodesk oder Dassault sollen auf dem Surface Book 2 flüssig laufen.
Programme von Herstellern wie Adobe, Autodesk oder Dassault sollen auf dem Surface Book 2 flüssig laufen.
(Bild: Microsoft)

Wer wünscht sich das nicht: So intensiv in die anstehenden Aufgaben versinken zu können, dass man alles drumherum vergisst. Eben auch und vor allem die Geräte, mit denen man arbeitet, also die Workstation oder den Laptop. Die Voraussetzungen zu schaffen, in diesen produktiven Flow zu kommen, hat Microsoft sich auf die Fahne geschrieben. Bei der Weiterentwicklung der Hardware lässt das Unternehmen die Bedürfnisse und Anforderungen der Anwender einfließen. Ein Beispiel ist das „user experience design team“, das Microsoft in enger Zusammenarbeit sowohl mit Anwendern als auch Entwicklern der CAD-Software Solidworks von Dassault Systèmes gebildet hat. Das Ergebnis des regelmäßigen Austauschs sollen Geräte sein, die die Effizienz des Anwenders erhöhen und dafür sorgen, dass er schneller in den oben beschriebenen Flow kommt. Im Idealfall vergisst der Anwender über seine Arbeit die Hardware sogar komplett.

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Mit der Einführung von Surface Book 2 glaubt Microsoft, diesem Ziel einen Schritt näher gekommen zu sein. „Surface Book 2 ist unsere Antwort auf eine mobile Workstation ohne Kompromisse in Sachen Funktionalität und Leistung“, wirbt Andre Hansel, Senior Product Manager Surface bei Microsoft Deutschland für die neue mobile Workstation, die Laptop, Tablet und tragbares Studio in einem sein will.

Surface Book 2 ist das bislang stärkste Modell der Surface-Reihe. Je nach Modellvariante ist das Gerät ausgestattet mit Intel Core i5 Dual-Core Prozessoren der 7. Generation oder Intel Core i7 Quad-Core Prozessoren der 8. Generation sowie mit den aktuellen Geforce GPUs von Nvidia. Damit verfügt das Gerät bis zur fünffachen Grafikleistung im Vergleich zum Vorgänger. Programme von Herstellern wie Adobe, Autodesk oder Dassault laufen auf dem Gerät ebenso flüssig wie aktuelle Gaming-Titel und Windows-Mixed-Reality-Anwendungen. Gleichzeitig ist Surface Book 2 eines der leichtesten Geräte seiner Klasse und bietet bis zu 17 h Akkulaufzeit für die mobile Nutzung. Außerdem gibt es neben den gewohnten USB-A-Anschlüssen auch einen USB-C-Port.

Das Pixelsense-Display hat einen Kontrastwert von 1600:1 und eignet sich für die Darstellung von hochauflösenden Videos, Bildern und Grafiken. Mit nur einem Klick lässt sich der Bildschirm von der Tastaturbasis abkoppeln und erlaubt die Nutzung als „Notizblock“ – unterstützt von einer 10-Punkt Multi-Touch-Bedienung via Finger oder Stift. In Kombination mit modernem Zubehör wie Surface-Dial oder dem Surface-Pen sollen sich damit neue Wege für die Bedienung eines Rechners am Schreibtisch eröffnen – beispielsweise über intuitiveres Scrollen, Zoomen und Navigieren beim kreativen Arbeiten. „Mit Surface Dial wird gerade die Interaktion mit dem digitalen Stift noch natürlicher“, verspricht Hansel. Neben den bislang verfügbaren Versionen mit 13,5"-Display gibt es Surface Book 2 seit kurzem in drei weiteren Ausstattungsvarianten mit 15"-Bildschirm auf dem deutschen Markt: Intel Core i7, 256 GB SSD, 16 GB RAM, Intel Core i7, 512 GB SSD, 16 GB RAM sowie Intel Core i7, 1 TB SSD, 16 GB RAM. Flüssiges Scrollen, drei programmierbare Tasten und ein ergonomisches Design soll die Surface-Precision-Mouse zu einem optimalen Begleiter für alle Geräte der Surface-Familie machen. Mit der Smart-Switch-Steuerung bietet sie darüber hinaus die Möglichkeit, bis zu drei Computer gleichzeitig zu steuern. (ud)

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