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Die K 2016 ist am Start

Weltweit größte Kunststoffmesse öffnet am 19. Oktober ihre Hallen

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Recyclingfähigkeit schont Ressourcen

Die beispielhaft für Getränke genannten Trends gelten ebenso in nahezu allen übrigen Bereichen der Lebensmittelbranche. Gewichtsreduktion ist das immer erstgenannte Thema. Dies liegt natürlich daran, dass mit der Gewichtsreduktion eine Material- und damit eine Kostenersparnis verbunden ist. Das allein ist aber nicht der Grund. Immer vordergründiger, da sowohl von der Gesetzgebung als auch vom Konsumenten mehr und mehr gefordert, ist die Ressourcenschonung. Eng damit verbunden wiederum sind die Recyclingmöglichkeiten von Verpackungen. In Deutschland werden heute schon fast alle Haushaltsverpackungen verwertet, davon mit 56 % mehr als die Hälfte werkstofflich. Vor rund 20 Jahren waren es nur 3 %. Bei PET-Flaschen sieht die Quote deutlich besser aus, hier werden 98 % werkstofflich aufbereitet und in den Stoffkreislauf zurückgeführt, so dass heute jede Flasche schon zu rund 25 % aus Regranulaten besteht.

Folien dominieren Verpackungsmarkt

Mit über 40 % stellen Folien die häufigsten Kunststoffverpackungen dar, wobei sie vornehmlich für Lebensmittel, aber beispielsweise auch als Luftpolster- oder Stretchfolie zum Schutz von Gütern zum Einsatz kommen. Ganz klar geht der Trend bei Folienprodukten ebenfalls zu immer dünneren und immer funktionaleren Lösungen. Funktionalität kann durch eine entsprechende Additivierung erreicht werden, meist jedoch wird sie durch Mehrschichtigkeit erzeugt. So hat sich die Nachfrage nach immer mehr Schichten bis hin zu sogenannten Nano-Schicht-Aufbauten aus 33 Schichten und noch mehr immer weiter gesteigert. Heute sind 3- und 5-Schicht-Folien Standardprodukte, nicht zuletzt auch, um kostengünstigere Materialien in die Mittelschicht fahren zu können.

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Hochleistung beim Materialsparen

Bei der Herstellung spritzgegossener Packmittel gehören die Themen Dickenreduktion und Materialeinsparungen genauso zu den Kernthemen wie Zykluszeitoptimierungen und Effizienzsteigerungen. Ganz deutlich wird dies auf der diesjährigen K, wenn beispielsweise die Schweizer Netstal Maschinen AG aus Näfels eine Hochleistungsspritzgießmaschine mit elektrischer Schließeinheit vorstellt, die pro Stunde über 43.000 Runddeckel mit einem Teilegewicht von 7 g herstellt. Schon lange gehört In-mould-Labeling (IML) zu den bekannten Dekorationsverfahren für Spritzgussartikel. Die Sumitomo (SHI) Demag Plastics Machinery GmbH aus Schwaig zeigt mit ihrer El-Exis SP 200 die wohl schnellste Maschine zur Herstellung dekorierter Becher, die eine Zykluszeit von unter 2 s erreicht.

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