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Die K 2016 ist am Start

Weltweit größte Kunststoffmesse öffnet am 19. Oktober ihre Hallen

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Verpacker nehmen`s leicht

Die Verpackung von morgen ist zielgruppenspezifisch, convenience-orientiert und intelligent.“ So stand es schon vor fünf Jahren im Verpackungsbranchenreport der IG Metall und IG Bergbau, Chemie, Energie. Daran wird sich auch in den kommenden Jahren nichts ändern. Denn in ihrem jüngsten Bericht „The Future of Global Packaging to 2020“ beschreibt die britische Smithers Pira, Leatherhead, wiederverschließbare Convenience-Verpackungen, verlängerte Haltbarkeiten, einfach zu öffnende Verpackungen und On-The-Go-Verpackungen weiterhin als die wichtigen Trendthemen einer insgesamt weiter wachsenden Branche. Bis 2020 soll der Weltmarkt laut Smithers Pira von 839 Mrd. USD im Jahr 2015 durchschnittlich um 3,5 % auf 998 Mrd. USD anwachsen. Die Dynamik im Verpackungsmarkt werde vor allem von Asien, aber auch von West- und Osteuropa befeuert, wobei Wachstumstreiber unter anderem die fortschreitende Urbanisierung und das Thema Nachhaltigkeit seien.

Verpackungen werden in fast allen Branchen benötigt, sie dienen in der Regel dem Produktschutz und erleichtern Lagerung und Transport, können aber auch am Point of Sale für eine Differenzierung sorgen und somit ein Verkaufsargument darstellen. Stetig wurden in der Vergangenheit die Verpackungslösungen den Marktforderungen und Kundenbedürfnissen angepasst. Beispiele hierfür sind glasklare, einzigartige Flaschen für Haushalts-, Körper- und Haarpflegeprodukte, hochwertige und brillante Kunststoff-Flakons für Parfüms, spezielle tiefgezogene Trays zur Aufnahme von Elektronikartikeln, die vor elektrostatischer Entladung schützen und per Roboter bestückt werden können, sowie faltbare Transportboxen oder Stretchfolien, die für die Ladungssicherung im Lkw sorgen, um nur einige zu nennen.

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Kampf dem Verderb!

Besonders große Aufmerksamkeit und Marktbedeutung innerhalb der Verpackungsbranche genießt die Lebensmittelbranche. Denn allein in europäischen Ländern verderben immer noch rund 60 % der Lebensmittel, was durch sinnvolle Verpackungen deutlich reduziert werden könnte. Zumal laut einer Veröffentlichung der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (GVM) Produktschutz auch immer Klimaschutz ist, was wiederum ein gesellschaftspolitisch relevantes Thema ist. In der Regel ist der CO2-Ausstoß zur Erzeugung eines neuen Lebensmittels, weil das erste aufgrund eines mangelhaften Produktschutzes verdarb, deutlich größer als der CO2-Ausstoß zur Erzeugung einer geeigneten Verpackung, die das Verderben verhindert.

Die Verpackungsbranche boomt weiter – und mit ihr die Anforderungen, Möglichkeiten und innovativen Lösungen. Das breit gefächerte Spektrum lässt sich in einem Einzelbeitrag nicht erschöpfend abhandeln, weshalb im Folgenden ohne Anspruch auf Vollständigkeit einige Themen und Beispiele angesprochen werden.

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