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Robotik

Weltroboterverband IFR wählt Junji Tsuda zum neuen Präsidenten

| Redakteur: Juliana Pfeiffer

Das Executive Board des Weltroboterverbands IFR hat den Japaner Junji Tsuda (Yaskawa Electric Corporation) zum neuen Präsidenten gewählt. Tsuda folgt auf Joe Gemma (KUKA, USA), der nach zweijähriger Amtszeit den Posten an der Spitze der International Federation of Robotics turnusgemäß an seinen Nachfolger übergibt. Neuer Vizepräsident ist Steven Wyatt (ABB, Switzerland).

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Der neu gewählte IFR Präsident Junji Tsuda (links) zusammen mit dem scheidenden IFR Präsidenten Joe Gemma
Der neu gewählte IFR Präsident Junji Tsuda (links) zusammen mit dem scheidenden IFR Präsidenten Joe Gemma
(Bild: IFR)

Junji Tsuda ist einer der erfahrensten Robotik-Experten weltweit. Er ist beim japanischen Roboterbauer Yaskawa Electric Corporation als Representative Director Chairman of the Board tätig. Junji Tsuda begann 1976 für Yaskawa zu arbeiten, nachdem er zuvor seinen Hochschulabschluss (B.S.) in Maschinenbau am renommierten Tokyo Institute of Technology absolviert hatte. Seit den neunziger Jahren leitete Tsuda unterschiedliche Geschäftsbereiche mit Amerikabezug und ist seit 2003 im Mutterkonzern aktiv. Vor seiner Wahl zum IFR-Präsidenten hat der 66-Jährige seinen Vorgänger Joe Gemma bereits zwei Jahre lang als Vizepräsident unterstützt.

Steven Wyatt von ABB Robotics ist neu gewählter IFR-Vizepräsident

Steven Wyatt, der neu gewählte IFR-Vizepräsident, ist globaler Leiter Marketing & Sales bei ABB Robotics. 2010 nahm Wyatt seine Tätigkeit für ABB auf. Zuvor verantwortete er den Bereich Marketing und Sales für verschiedene globale Unternehmen der Kunststoffbranche. Der Schotte absolvierte seinen Abschluss in Chemieingenieurwesen an der Universität Edinburgh. Steven Wyatt und Junji Tsuda wurden beide vom IFR Executive Board gewählt. Diesem Gremium gehören Vertreter der nationalen Roboterverbände aus den weltweiten Regionen, der IFR-Präsident sowie die Delegierten der Roboterhersteller und Forschungseinrichtungen an.

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Tsuda dankte dem scheidenden IFR-Präsidenten Joe Gemma für seine erfolgreiche Arbeit: „Die Präsidentschaft von Joe Gemma verfolgte die Mission, ein besseres Verständnis dafür zu entwickeln, was die sich schnell verändernde Welt der Robotik antreibt. Er hat großartige Arbeit geleistet, indem er mit unseren zahlreichen Interessengruppen auf der ganzen Welt kommuniziert hat. Ich freue mich sehr, als neuer Präsident seine vorbildliche Arbeit fortzuführen und gemeinsam mit meinem Vizepräsidenten Steven Wyatt im Dienste der International Federation of Robotics tätig zu sein. (jup)

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