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Motek 2013 Weltleitmesse erfreut sich großer Beliebtheit

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Die Motek, Weltleitmesse für Montage- und Handhabungstechnik und Automation, erweist sich auch in ihrer 32. Ausgabe als internationaler Aussteller- und Publikumsliebling. In diesem Jahr erwartet Messeveranstalter Paul E. Schall wieder mehr als 35.000 Besucher auf der Landesmesse Stuttgart, ähnlich viele wie bereits zur Vorjahresveranstaltung.

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(Bild: Willeke, konstruktionspraxis)

Vom 7. bis 10. Oktober präsentieren sich dem Publikum auf einer Fläche von rund 60.000 m2 938 Aussteller aus 21 Ländern – auch hier bewegt sich die Motek lauut Veranstalter auf einem ähnlichen hohen Niveau wie im Vorjahr. Hinzu kommt die parallel stattfindende Fachmesse für Klebtechnologie Bondexpo, bei der 115 Aussteller ihre Produkte und Lösungen zeigen.

Motek zeigt verstärkt komplette Systeme

Bei der Eröffnung der 32. Motek betonte Veranstalter Schall, dass die Motek keine reine Komponenten-Messe sei, sondern verstärkt komplette Systeme zeige: „Wir haben mehr als 60 Hersteller von Montageanlagen und Komplettlösungen an Bord. Dazu kommen nochmals über 50 Roboter-Systemintegratoren. Zusammen sind das wohl mit die besten Kunden für die hier ebenfalls zahlreich vertretenen Hersteller von Komponenten, Baugruppen und Subsystemen. Deshalb sehen wir unser Konzept der Prozessketten-Fachmessen mehr als nur bestätigt.“

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Praxisorientierte Lösungen

Denn mit dem an der Praxis und an den Prozessketten ausgerichteten Produktportfolio und den dazugehörenden Dienstleistungen sowie den begleitenden Fachveranstaltungen soll die Motek des Jahres 2013 einmal mehr Maßstäbe setzen. Keine andere Fachmesse der Welt hat ein annähernd so komplettes und praktische Synergien generierendes Angebot in den Bereichen Montagetechnik, Handhabungstechnik, Robotersysteme, Zuführ-/Fügelösungen sowie Antreiben – Steuern – Bewegen zu bieten, so der Veranstalter.

Staatssekretär ist Schirmherr

Lobende Worte fand auch Staatssekretär Ingo Rust vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg im Rahmen der Eröffnung: „In den über 30 Jahren ihres Bestehens hat sich die Motek zu der führenden Weltleitmesse für Produktions- und Montageautomatisierung, Handhabung und Robotersysteme entwickelt“, sagte er bei der Eröffnung. Rust hat 2013 die Schirmherrschaft über die Messe übernommen.

Roboter stehen im Mittelpunkt

Eines der zentralen Themen der Motek ist in diesem Jahr der Einsatz von Robotern in der Automatisierung. „Ob in der Fahrzeugproduktion oder im Maschinenbau: In der Montage gibt es ein enormes Automatisierungspotenzial, das zunehmend durch den Einsatz von Robotern erschlossen wird“, erklärte Professor Alexander Verl vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung. Verl beschäftigt sich mit der Entwicklung neuer Robotertypen und -steuerungen, die zukünftig immer mehr und komplexere Aufgaben in den verschiedensten Branchen übernehmen könnten.

Die Produktion der Zukunft

Gedanken über die Produktion der Zukunft machte sich auch Karl Schnaithmann, geschäftsführender Gesellschafter der Schnaithmann Maschinenbau GmbH. „Die Fabrik der Zukunft sollte ultrahocheffizient sein, mit null Emission, ohne Abfälle, material- und ressourceneffizient sowie energieeffizient in Gebäude und Produktion“, forderte er. „Desweiteren sind Flexibilität, Wandlungsfähigkeit und eine schnelle Reaktion auf Kundenanforderungen sehr wichtig.“ Auf der Motek stellt die Schnaithmann GmbH ein zusammen mit der Hochschule Esslingen entwickeltes Arbeitsplatzkonzept für Menschen mit Behinderung vor, das so in Europa einzigartig ist.

Rahmenprogramm rundet Veranstaltung ab

Die Motek ist noch bis zum 10. Oktober geöffnet. Auch in diesem Jahr bietet die Messe wieder ein umfangreiches Rahmenprogramm. Die Besucher erwartet unter anderem ein Themenpark des Netzwerks Mechatronik Baden-Württemberg. Bereits in die sechste Runde geht der Technologiepark Microsys, an dem sich erneut namhafte Unternehmen aus der Mikro- und Nanotechnik beteiligen. (mz)

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