Digitalisierung

Weidmüller und Keba fördern künstlicher Intelligenz (KI) in der Automatisierung

| Redakteur: Sariana Kunze

(v.l.) Michael Matthesius, Leiter Division Automation Products & Solutions der Weidmüller Gruppe, Gerhard Luftensteiner, CEO von Keba, Volker Bibelhausen, Technologievorstand der Weidmüller Gruppe, und Christian Gabriel, Vice President Automation von Keba, besiegeln ihre Partnerschaft auf der SPS IPC Drives 2018.
(v.l.) Michael Matthesius, Leiter Division Automation Products & Solutions der Weidmüller Gruppe, Gerhard Luftensteiner, CEO von Keba, Volker Bibelhausen, Technologievorstand der Weidmüller Gruppe, und Christian Gabriel, Vice President Automation von Keba, besiegeln ihre Partnerschaft auf der SPS IPC Drives 2018. (Bild: Weidmüller)

Auf der SPS IPC Drives 2018 verkündeten Weidmüller und Keba eine verstärkte Partnerschaft bei Digitalisierung und Automatisierungstechnik. Die Unternehmen wollen sich für die Nutzbarmachung von künstlicher Intelligenz (KI) in der Automatisierung stark machen.

Das Elektrotechnikunternehmen Weidmüller und der österreichische Anbieter für Industrieautomation Keba ergänzen ihr Digitalisierungs- und Automatisierungsportfolios durch eine verstärkte Partnerschaft. Dies gaben beide Unternehmen im Rahmen der Fachmesse SPS IPC Drives 2018 in Nürnberg bekannt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf gemeinsamen Angeboten für die industrielle Automatisierungstechnik mit Schwerpunkt im Bereich Maschinen- und Anlagenbau. Zudem wollen beide Firmen die Nutzbarmachung von künstlicher Intelligenz (KI) in der Automatisierung fördern.

U-Control mit der Keba Engineering Suite kombinieren

„Wir freuen uns, mit Keba einen erfahrenen Partner in der Industrieautomation gefunden zu haben, der hilft unsere Kompetenz in der Automatisierung zu ergänzen. Die Kombination U-Control mit der Keba Engineering Suite unterstützt unsere Kunden ideal bei der Verwirklichung anspruchsvoller Automatisierungskonzepte und Industrie 4.0 Lösungen“, erklärt Volker Bibelhausen, Technologievorstand der Weidmüller Gruppe. Ähnlich sieht dies auch Michael Matthesius, Leiter Division Automation Products & Solutions bei Weidmüller: „Wenn zwei Unternehmen wie Weidmüller und Keba kooperieren, dann können sich unsere Kunden sicher sein, dass eins plus eins hier mehr ergibt als zwei.“ Gerhard Luftensteiner, CEO von Keba, ergänzt: „Wir sind überzeugt, dass sich unsere Produkt- und Leistungsangebote für Industriekunden ideal ergänzen. Von unserem geballten Industrie- und Technologie-Know-how profitieren ab sofort alle Kunden, die auf der Suche nach exzellenten Digitalisierungs- und Automatisierungslösungen für die Industrie 4.0 sind.“

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Baukasten, Steuerungsarchitektur, Softwarelösung

Mit der Kooperation streben Weidmüller mit seinem Hauptsitz im nordrhein-westfälischen Detmold und die im österreichischen Linz ansässige Keba ein abgestimmtes Auftreten bei Kunden mit Schwerpunkt im Bereich Maschinen- und Anlagenbau in ihren jeweiligen Märkten an. Dabei werden sich die Partner relevante Komponenten ihrer Portfolios wechselseitig zur Verfügung stellen. Keba steuert seine offenen Softwarelösungen und Teile seiner Steuerungsarchitektur bei, Weidmüller wird seine U-Mation Produktfamilie und seine Industrial Analytics-Angebote in die Zusammenarbeit einbringen. In der Weiterentwicklung der Produkt-, Lösungs- und Serviceangebote setzen beide Unternehmen auf eine enge Zusammenarbeit.

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