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Was Grafikkarten noch leisten können

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Mehrbildschirm-Technologie sorgt für fehlerfreie Anzeigen

„Für die Boards von PNY spricht die hervorragende Bildqualität selbst bei höchsten Auflösungen und Bewegtbilddarstellung“, begründet Kleemann einen Teil der Entscheidung. Ebenso war das Feature „nVidia Mosaic“ (zur effizienten Ansteuerung/Zusammenfassung mehrerer Monitore) sowie dessen automatisierbare Konfiguration über Skripts ein wichtiger Grund für die Entscheidung „pro PNY“.

Dazu sei noch angemerkt, die Nvidia-Mosaik-Mehrbildschirm-Technologie dient zur einfachen Skalierung jeder Anwendung auf mehreren Bildschirmen und das ohne Software-Anpassung. Das System nimmt dabei mehrere Bildschirme als eine einzige Desktop-Oberfläche wahr. Es entstehen fehlerfreie Bildanzeigen ohne störende Artefakte in einer perfekt synchronisierten Umgebung.

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Synchrone Darstellungen auf den Monitoren

Die öffentlichkeitswirksamste Installation am Flughafen Wien, befindet sich in der Gepäcksausgabehalle. Dieser Standort, bestehend aus 120 Monitoren, wird durch 30 PNY Grafikkarten (NVIDIA Quadro 4000) angesteuert. Das bedeutet, dass eine Grafikkarte für die Versorgung von vier Bildschirmen mit jeweils Full-HD-Auflösung verantwortlich ist; die Auflösung insgesamt beträgt somit 7680x1080 Pixel, welche von einer einzelnen Grafikkarte bewältigt werden muss. „Das auffälligste Merkmal dieser Installation ist, dass sämtliche Monitorgruppen absolut synchron laufen“, so Peter Kleemann.

Virtuelle Schneeschauer aus Buchstaben

Auch bei dem Kunstprojekt „ZeitRaum“ der ARS Electronica am Flughafen, werden Karten von PNY eingesetzt; es handelt sich dabei um etwa 100 Stück der NVIDA Quadro 2000. Diese interaktive Kunstinstallation wurde für den neuen Terminal am Flughafen Wien entwickelt, die den ein- und ausgehenden Flugverkehr in Echtzeit interpretiert. „ZeitRaum“ setzt sich aus mehreren Stationen zusammen und begleitet die Passagiere künftig auf ihrem Weg zum Flugzeug.

Eine meterhohe Wand aus Screens überspannt hier die Ein- und Durchgänge zur Sicherheitskontrolle. Jede/r, die/der sich dieser Wand nähert, löst virtuelle Schneeschauer aus Buchstaben aus, die die Wand herunter rieseln. Unten angekommen, fügen sich diese Buchstaben zu Texten, die wiederum die Topografie einer Landschaft formen. Die Installation wird daneben vom Flughafen Wien zu 50 % der verfügbaren Zeit überdies als Werbemedium genutzt. (mz)

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