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Bossard Gruppe Wachstumsstrategie von Schweizer Verbindungstechniker zahlt sich aus

| Redakteur: Katharina Juschkat

Die Bossard Gruppe meldet für das Jahr 2016 ein Umsatzwachstum um fast 6 %. Durch die positiven Zahlen sieht sich das Unternehmen in seiner Wachstumsstrategie bestätigt.

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Das Headquarter von Bossard in Zug, Schweiz. Trotz der markanten Frankenaufwertung der letzten Jahre und des schwierigen Geschäftsumfelds hat das Unternehmen den Umsatz in den letzten fünf Jahren um 48 % gesteigert.
Das Headquarter von Bossard in Zug, Schweiz. Trotz der markanten Frankenaufwertung der letzten Jahre und des schwierigen Geschäftsumfelds hat das Unternehmen den Umsatz in den letzten fünf Jahren um 48 % gesteigert.
(Bild: Bossard)

Die Wachstumsstrategie der Bossard Gruppe zahlt sich aus: Im Geschäftsjahr 2016 erhöhte sich der Umsatz um 5,9 % auf 695 Millionen Schweizer Franken, meldet jetzt das Unternehmen. Dieses Wachstum stützte sich wesentlich auf die Aktivitäten in Europa und Amerika ab. Der Umsatz im vierten Quartal 2016 stieg gegenüber dem vierten Quartal 2015 um knapp 15 % auf 181,7 Millionen Schweizer Franken.

Dr. Thomas Schmuckli, Präsident Bossard
Dr. Thomas Schmuckli, Präsident Bossard
(Bild: Bossard)

Die Wachstumsstrategie des Unternehmens begünstigt seit Jahren die Akquisitionstätigkeit und Investitionen in leistungsfähige Infrastrukturen. Das Unternehmen sieht sich im vergangenen Geschäftsjahr bestätigt in der Strategie.

Trotz der markanten Frankenaufwertung der letzten Jahre und des schwierigen Geschäftsumfelds in Märkten wie der Schweiz und China hat Bossard den Umsatz in den letzten fünf Jahren um 48 % gesteigert.

Zunehmender Auftrieb in Europa

In Europa – wo das Unternehmen rund 58 % des Umsatzes erzielte – erhöhte sich der Umsatz 2016 um 4,7 % auf 401,6 Millionen Schweizer Franken. Die Wachstumsdynamik in der zweiten Jahreshälfte zeigte nach oben – so ergibt sich für das vierte Quartal ein Zuwachs von knapp 8 % auf 96 Millionen Schweizer Franken. Positiv entwickelte sich auch das Geschäft in der Schweiz, das in den vorangegangenen Quartalen den Auswirkungen der markanten Frankenaufwertung von Anfang 2015 Tribut zollte. Die Akquisitionen, die Bossard in den vergangenen Jahren in Europa tätigte, stützten diese Entwicklung.

Fortschritte im Amerikageschäft

Die deutlichsten Fortschritte machte das Unternehmen im vergangenen Jahr in Amerika. In dieser Region nahm der Umsatz um 12 % auf knapp 186 Millionen Schweizer Franken zu. Der Zuwachs von fast 39 % im vierten Quartal erklärt sich laut dem Unternehmen mit der Übernahme von Arnold Industries – aber auch mit der insgesamt soliden Leistungsentwicklung des angestammten Geschäfts in Amerika: Die Kooperation mit dem größten US-Elektrofahrzeughersteller schlägt sich in markant steigenden Umsätzen nieder.

Organisches Wachstum in Asien

Auch im Asiengeschäft erzielte das Unternehmen Fortschritte. Der Umsatz erhöhte sich im Gesamtjahr um 0,6 % auf 107,3 Millionen Schweizer Franken. Die Zahlen im vierten Quartal zeigten auch nach oben: Der Umsatz stieg um 3,4 % auf 30,4 Millionen Schweizer Franken.

Positiv entwickelte sich insbesondere das Geschäft in China, wo Bossard in den letzten Jahren beträchtliche Investitionen tätigte: Trotz des weiterhin anspruchsvollen Marktumfelds verbuchte das Unternehmen hier sowohl im dritten als auch im vierten Quartal ein Umsatzwachstum. (kj)

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