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Rohrgeometrie-Software Von Insellösungen zu Multisoft-Varianten: Wohin geht die Reise?

| Redakteur: Ute Drescher

Die Zeiten ändern sich oft schneller als es den Herstellern lieb ist. Nicht nur Hardware-„Hilfsmittel“, sondern auch die digitalen „Hilfsmittel“ in der Produktion nehmen mehr und mehr Platz für sich in Anspruch. Auch für die Rohrgeometrie reicht heute einzige Spezialsoftware nicht mehr aus.

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(Bild: Leistritz)

Rohrgeometrie-Software Die Münchner Firma Precitrack 3D entwickelte und baute Prototypen eines kabellosen Freihand-Messsystems, das es so noch nicht gab. Es benötigt weder Kabel noch eine Messzelle außer für automatisierte Serienproduktions-Überwachung. Erhältlich sind drei Varianten: für taktile Messungen, Infrarot-Messungen mit einer Gabel für kleine Rohre oder Drähte sowie zum Laserscannen.

Die neu programmierte „Freihand Multisoft“-Software, die mehrere Produktionsbereiche abdeckt, wurde in die Klaus Leistritz Consulting integriert. In der Evaluation-Version der „Tubesoft“ wurden alle Insellösungen zusammengefasst und mündeten in das Multisoft-Paket, um nicht mehrere Software-Pakete nebeneinander oder nacheinander einspielen zu müssen. Eine neue Philosophie, die allerdings 1.920 Mannstunden Programmierung benötigte, was ein Jahr intensiver Entwicklungsarbeit entspricht. Sie beinhaltet alle relevanten Teile von CAD-Systemen, die für die Produktion notwendig sind. Schnittstellen wie Step, Iges, STL, VDA und Anbindungen an CMMs, z.B. Zeiss oder Wenzel sind integriert, damit auch Baugruppen eingelesen werden können. (ud)

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