Visualisierungssoftware VisiWin 7 unterstützt Multitouch und Gestensteuerung

Redakteur: Juliana Pfeiffer

Inosoft hat mit VisiWin 7 eine Visualisierungssoftware entwickelt, die innovative Bedienkonzepte und ansprechende Designs bietet, die dem Standard moderner Smartphones entsprechen.

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Die Gestensteuerung unter VisiWin 7 von INOSOFT ermöglicht völlig neue Bedienkonzepte für Visualisierungs- und SCADA-Anwendungen. (Bild: Inosoft)
Die Gestensteuerung unter VisiWin 7 von INOSOFT ermöglicht völlig neue Bedienkonzepte für Visualisierungs- und SCADA-Anwendungen. (Bild: Inosoft)

Für die Gestensteuerungen können nicht einfach die gewohnten Bedienphilosophien der Smartphones übernommen werden. Ein Beispiel ist die Funktion des Sliders (Schieberegler), der in vielen Applikationen angewendet wird. Würde der Bediener zum Seitenwechsel einfach mit einem Finger die Seite weiterblättern, könnte dabei die Visualisierung diese Geste als Umstellung oder Zustandsänderung eines Schiebeelements werten. Um solche Fehlinterpretationen zu vermeiden, wurde zum Weiterblättern eine Zwei-Finger-Geste eingeführt. Hier zeigt sich, dass eine einfache 1:1-Portierung der Gestensteuerung aus dem Consumer-Umfeld nicht so einfach möglich ist. Daher haben Inosoft und Ergosign, die Gründer der HMI-Alliance, ihre Kompetenzen aus den Bereichen Technik und Design eingebracht und Programmlogik und Gestaltung der Bedienung optimal aufeinander abgestimmt, um intuitiv erfassbare grafische Oberflächen zu erstellen, die Bedienbarkeit zu verbessern und die Sicherheit zu erhöhen.

Multimediale Inhalte einbinden

Mit der Einbindung der neuen Windows-Grafikschnittstelle WPF für die Anzeige und Animation von Prozessbildern ermöglicht VisiWin 7 völlig neue Oberflächendesigns und Bedienkonzepte für Visualisierungs- und SCADA-Anwendungen. Zum Beispiel sind mit WPF Transparenz, Farbverläufe, 2D- und 3D-Animationen und die Einbindung von multimedialen Inhalten möglich. Eine entscheidende Innovation bietet VisiWin 7 mit der klaren Trennung von Oberflächendesign und Programmlogik: WPF nutzt für den Entwurf von Benutzeroberflächen Programme wie Microsoft Expression Blend und das neue XAML-Grafikformat. Logiken können in Hochsprachen wie C# und z.B. mit Microsoft Visual Studio programmiert und nahtlos mit den Grafiken zusammengefügt werden. Dadurch können Designer und Konstrukteure ihre Arbeit mit professionellen Werkzeugen völlig unabhängig voneinander verrichten und jederzeit beliebig nachträgliche Änderungen vornehmen, ohne dass sie sich immer wieder neu aufeinander abstimmen müssen. Die Nutzung von Silverlight ermöglicht dabei die Darstellung von Visualisierungsoberflächen in beliebigen Browsern. (jup)

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