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Lineartechnik Verstellantriebe mit IC-Option für optimierte Bewegungen

| Redakteur: Lilli Bähr

Mit der sogenannten IC-Option für die Verstellantriebe von Linak soll es nun noch einfacher sein, Bewegungen in Maschinen und Anwendungen zu optimieren.

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Linak bietet seine Verstellantriebe nun mit IC-Option an.
Linak bietet seine Verstellantriebe nun mit IC-Option an.
(Bild: Linak )

Linak hat in den vergangenen Jahren die Möglichkeit für den Einsatz von elektrischen Linearantrieben immer wieder erweitert. Das Unternehmen bietet nun vier verschiedene Varianten der IC-Option für seine Verstellantriebe an: Basic, Advanced, Parallel und eine BUS-Kommunikationsoption. Der Unterschied zwischen Standardantrieben und Antrieben mit IC-Option ist die integrierte Steuerung.

Basic

Allen gemeinsam ist die elektronische H-Brückenschaltung, die es ermöglicht, den Antrieb auch ohne eine externe Steuerung ein- und auszufahren. Ein einfacher Schalter oder der direkte Anschluss an eine SPS-Steuerung reichen aus. Dies soll Kosten sparen und die Installation vereinfachen. Alle IC-Varianten bieten außerdem verschiedene Schutzfunktionen. Eine Überlastung durch eine erhöhte Stromaufnahme oder Spannungsaufnahme ist laut Unternehmen nicht möglich. Außerdem ist eine Temperaturüberwachung in den Antrieben integriert. Sollte die Temperatur in einen kritischen Bereich steigen, schaltet der Antrieb automatisch ab. Einer Überhitzung und damit eine Beschädigung des Antriebs sind ausgeschlossen.

Advanced

Die Variante „Advanced“ bietet darüber hinaus die Möglichkeit, den Antrieb direkt mit einem PC zu verbinden und mit Hilfe der Bus-Link-Software zu konfigurieren. Der Nutzer kann mit dieser Software verschiedene Parameter wie zum Beispiel die Stromabschaltung, virtuelle Endstopps oder eine Auswahl verschiedener Lagerückmeldungsoptionen am Antrieb einstellen. Beispielsweise lässt sich über die Einstellung der maximalen Stromaufnahme sehr einfach und schnell eine Art Auffahrschutz programmieren. Die Bus-Link-Software stellt das Unternehmen seinen Kunden kostenlos zur Verfügung. Die IC-Antriebe lassen sich über ein Parametrier-Kabel mit einem PC verbinden. Dazu ist lediglich eine USB-Schnittstelle notwendig.

Parallel

Wenn mehrere Antriebe parallel verfahren sollen, ist die Variante „Parallel“ die richtige Wahl. Bis zu acht bau- gleiche IC-Antriebe lassen sich miteinander kombinieren und parallel ein- und ausfahren. Eine zusätzliche Steuerung oder Verkabelung ist laut Unternehmen nicht notwendig. Die Antriebe kommunizieren direkt miteinander über ein eigenes BUS-System.

BUS-Kommunikationsoption

Schließlich bietet der Hersteller eine individuelle BUS-Variante der IC-Antriebe. Mit dieser Option stehen dem Entwickler uneingeschränkte Konfigurations- und erweiterte Überwachungsfunktionen zur Verfügung, mit dem zusätzlichen Vorteil der BUS-Kommunikation. Linak liefert IC-Aktuatoren je nach Wunsch entweder mit CAN-Bus-SAE-J1939, LIN-Bus oder Modbus-RTU RS485.

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