Vereinfachte Sensorvalidierung für Zulieferer und Fahrzeughersteller

Autor / Redakteur: Dr.-Ing. Rico Mendrzik* / Jan Vollmuth

Eine neue Systemlösung zur Validierung von Fahrzeugsensoren für ADAS- und AD-Anwendungen spart Zeit und Kosten für Zulieferer und Fahrzeughersteller.

Wer automatisierte Fahrerassistenzsysteme (ADAS-, bzw. AD-Systeme) entwickelt und herstellt, muss diese bislang aufwendig validieren, bevor sie im Fahrzeug verbaut werden können.
Wer automatisierte Fahrerassistenzsysteme (ADAS-, bzw. AD-Systeme) entwickelt und herstellt, muss diese bislang aufwendig validieren, bevor sie im Fahrzeug verbaut werden können.
(Bild: Ibeo Automotive Systems GmbH)

Autonomes Fahren fest im Blick: Der Hamburger Automotive-LiDAR-Spezialist Ibeo Automotive Systems GmbH hat eine neue automatisierte Gesamtlösung für die Validierung von Sensoren, die notwendig für das (teil-)autonome Fahren sind, entwickelt. Die ibeo.Reference-Toolchain automatisiert und präzisiert dabei auch den konventionell sehr personal- und zeitintensiv durchgeführten manuellen Daten-Labeling-Prozess und sorgt damit für eine erhebliche Zeit- und Kostenersparnis bei gleichbleibend hoher Performance. Referenziert werden können nahezu alle konventionellen Sensorsysteme.

Aufwendige Validierung von Fahrerassistenzsystemen

Wer heute und in Zukunft auf dem Weg zum autonomen Fahrzeug automatisierte Fahrerassistenzsysteme (ADAS- bzw. AD-Systeme) entwickelt und herstellt, muss diese in einem aufwendigen Prozess validieren, bevor sie letztlich serienreif im Fahrzeug verbaut werden können. Dabei ist die konkrete Technik der Fahrzeugsensoren erst einmal zweitrangig: Kamerasysteme, radarbasierte oder LiDAR-Sensoren – für jedes System sind Referenzdaten notwendig, die mit den während des Testprozesses eingefahrenen Daten abgeglichen werden müssen.