Rapid Manufacturing VDI-Richtlinie zur additiven Fertigung

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

In der Richtlinie VDI 3405 Blatt 1 der VDI-Gesellschaft Produktion und Logistik sind die wesentlichen Gesichtspunkte zusammengestellt, die bei der additiven Fertigung von Kunststoffbauteilen von Bedeutung sind.

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Modell einer komplexen Wendeltreppe, die im Lasersinter-Verfahren hergestellt wurde.
Modell einer komplexen Wendeltreppe, die im Lasersinter-Verfahren hergestellt wurde.
(Bild: RTC Duisburg)

Dazu gehört die Prüfung des Ausgangswerkstoffs, die Inline-Prozessüberwachung und die Prüfung der generierten Bauteileigenschaften anhand von Probekörpern. Sie beinhaltet ebenfalls Hinweise zu Qualitätsstandards und Folgeprozessen. Dabei erfasst sie auch sicherheitstechnische und umweltrelevante Aspekte. Die Richtlinie wendet sich an Werkstoffhersteller, an Betreiber von Anlagen für die additive Fertigung und an die Hersteller von Produkten, die additiv gefertigte Komponenten aus Polymeren einsetzen möchten. Für die Anwender der Technologie sind speziell die veröffentlichten mechanischen Kenndaten der additiv gefertigten Bauteile interessant. Sie beschreiben den aktuellen Stand der Technik und ermöglichen es den Konstrukteuren, die mechanischen Eigenschaften der additiv gefertigten Bauteile aus Kunststoff bereits bei der Produktplanung zu berücksichtigen. Die Richtlinie ist als Entwurf in deutscher Sprache beim Beuth Verlag erhältlich. (qui)

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