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Hannover Messe 2016 USA beteiligt sich an der Leitmesse Research & Technology

| Redakteur: Katharina Juschkat

Die USA nehmen erstmals an der Research & Technology der Hannover Messe teil – rund 20 amerikanischen Universitäten und Forschungsinstituten stellen sich im US Research & Technology Pavillon vor. Die Organisationen präsentieren ihre Forschungs- und Spin-off-Projekte und wollen mit möglichen Partnern künftige Kooperationen planen.

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Das diesjährige Partnerland USA beteiligt sich auf der Hannover Messe auch an der Research & Technologie. In dem Bereich stellen Forschungsinstitute z.B. neue Entwicklungen zum Klimawandel, schnellere Markteinführung von Produkten oder ein Smart Infrastructure Laboratory vor.
Das diesjährige Partnerland USA beteiligt sich auf der Hannover Messe auch an der Research & Technologie. In dem Bereich stellen Forschungsinstitute z.B. neue Entwicklungen zum Klimawandel, schnellere Markteinführung von Produkten oder ein Smart Infrastructure Laboratory vor.
(Bild: Deutsche Messe)

„Amerikanische Universitäten sind in der Forschung und darin, Neuentwicklungen durch Industriepartnerschaften auf den Markt zu bringen, führend“, erklärt Ted Dean, stellvertretender Secretary of Services im US-Handelsministerium. „Auf der Hannover Messe können die Forschungseinrichtungen einer internationalen Fachwelt zeigen, wie aus guten Ideen schnell marktreife Produkte werden können.“

Marc Siemering, Geschäftsbereichsleiter der Hannover Messe, sagt: „Das ist das erste Mal, dass es einen US-Gemeinschaftsstand bei der Research & Technology gibt, und dabei handelt es sich gleich um eine der größten Gemeinschaftspräsentationen in Halle 2. Diese starke Beteiligung zeigt, wie das Partnerland die Messeteilnahme beeinflussen kann.“

Virginia Tech kooperiert mit der TU Darmstadt

Die Virginia Polytechnic Institute and State University, besser bekannt als Virginia Tech, zeigt ein Smart Infrastructure Laboratory. Die Forscher wollen mithilfe von Sensordaten zivile wie mechanischen Infrastrukturen besser planen und überwachen und wollen erkunden, wie der Mensch mit der bebauten Umgebung interagiert. Die Universität stellt zudem das Team für Struktursysteme und lebenslange Zuverlässigkeit vor, die die strukturelle Sicherheit, Effizienz und Beständigkeit verbessern wollen.

Virginia Tech betreibt auch eine Kooperation mit der Technischen Universität Darmstadt (TUD), die unter anderem einen dualen Bachelorstudiengang im Maschinenbau ermöglicht: Dabei können amerikanische Studierende ihr letztes Studienjahr an der TUD absolvieren und deutsche Studierende an der Virginia Tech. Die erworbenen Abschlüsse zählen jeweils für beide Universitäten.

Klimawandel und erneuerbare Energien im Fokus

Arizona Technology Enterprises kümmert sich für die Arizona State University (ASU) um die Verwaltung geistigen Eigentums und den Technologietransfer; in Hannover wird die Organisation diverse Startups vorstellen. Die Firma Fluidic Energy zum Beispiel ist eine Ausgründung der ASU, die sich mit Caterpillar Inc. und dem staatlichen indonesischen Stromversorger PLN zusammengetan hat, um 1,7 Millionen Menschen in 500 entlegenen Orten durch den kombinierten Einsatz von Solarmodulen und Zink-Luft-Batterien mit erneuerbarer Energie zu versorgen.

Die University of California (UC), größter Empfänger von Forschungsgeldern aus Regierungshand, präsentiert in Hannover ihre Forschungsergebnisse zu Energie- und Klimafragen und sucht zugleich nach möglichen Industriepartnern, um die globalen Herausforderungen des Klimawandels zu bewältigen. Neben der Forschungsarbeit und ihrem akademischen Fortbildungsprogramm wird die Universität auch zwei Startups aus dem Energiebereich vorstellen, die aus früheren Forschungsprojekten hervorgegangen sind.

Hilfe von der Entwicklung bis zur Markteinführung

Das Georgia Institute of Technology – kurz Georgia Tech – vertritt auf der Hannover Messe die Bereiche intelligente Produktion, Energie und Robotik und zeigt zugleich seine Forschung für die herstellende Industrie, den Handel und die Logistik. Georgia Tech betreibt diverse globale Innovationsportale und -partnerschaften, Forschungs- und Ausbildungszentren sowie Zweigstellen wie das Georgia Tech Lorraine in Metz, Frankreich. In Hannover zeigt das Institut, wie es durch Fernstudium sowie andere technologische Ansätze Studenten, Wissenschaftler, Behörden und Unternehmen auf der ganzen Welt mit Ausbildungs- und Forschungsangeboten versorgt.

Tech Parks Arizona gehört zur University of Arizona und stellt in Hannover unter dem Namen Global Advantage sein Entwicklungsprogramm für schnell wachsende Technologieunternehmen vor, die im nordamerikanischen Markt Fuß fassen wollen. Global Advantage hilft bei der Markteinführung sowie dem Weg dahin: Produktentwicklung, -prüfung und -präsentation, Geschäftsanbahnung sowie die Realisierung von Industrie 4.0-Lösungen. Durch Global Advantage werden interessierte Unternehmen außerdem mit der University of Arizona und deren Forschungsparks in Kontakt gebracht. (kj)

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