Benchmarking Unternehmen mit exzellenter Technologiefrüherkennung gekürt

Redakteur: Juliana Pfeiffer

Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT hat gemeinsam mit einem hochkarätigen Industriekonsortium die fünf besten Unternehmen seines europäischen Benchmarkings in der Technologiefrüherkennung ausgezeichnet.

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Preisträger im Konsortial-Benchmarking Technologiefrüherkennung 2014
Preisträger im Konsortial-Benchmarking Technologiefrüherkennung 2014
(Bild: Fraunhofer IPT)

Ziel des Projekts war es, besonders erfolgreiche Ansätze und Konzepte in der Technologiefrüherkennung führender europäischer Unternehmen zu identifizieren. Für ihre herausragenden Leistungen zeichnete das Fraunhofer IPT die 3M Deutschland GmbH, die Endress+Hauser AG, Enel S.p.A., die Osram GmbH sowie die Wittenstein AG als "Successful Practice in der Technologiefrüherkennung" aus.

Das Fraunhofer IPT ermittelte die Besten des Vergleichs in Zusammenarbeit mit einer Jury aus Technologieexperten erfolgreicher internationaler Unternehmen, die zugleich das Konsortium des Projekts stellten. Im Konsortium wirkten die Adam Opel AG, die Audi AG, BASF SE, die BMW Group, die Busch-Jäger Elektro GmbH, die C. & E. Fein GmbH, die Claas KGaA mbH, die Daimler AG, die Husqvarna Group, die Klöckner Pentaplast GmbH, die Roche Diagnostics GmbH, die Robert Bosch GmbH, die Rosen Group, die Saurer Germany GmbH & Co. KG und die SKF GmbH mit. Professor Günther Schuh, Direktor des Fraunhofer IPT und des Werkzeugmaschinenlabors WZL der RWTH Aachen, leitete das Projekt.

Konsortial-Benchmarking in der Technologiefrüherkennung

Zum Projektbeginn im September 2013 erarbeitete das Fraunhofer IPT zunächst in enger Zusammenarbeit mit dem Konsortium die aktuellen Herausforderungen in der Technologiefrüherkennung. Diese bildeten die Basis für eine detaillierte schriftliche Befragung, an der sich 207 Führungskräfte ausgewählter europäischer Unternehmen beteiligten. Die Unternehmen wurden zu verschiedenen Themen der Technologiefrüherkennung befragt. Etwa 70 Prozent der Teilnehmer stammten dabei aus Deutschland, die übrigen Teilnehmer aus anderen europäischen Ländern. Die Unternehmen wurden zu verschiedenen Themen der Technologiefrüherkennung befragt. Im Vordergrund der Analyse standen der Prozess der Technologiefrüherkennung, ihre Organisation, Methoden, Tools, ihr Controlling, die Anbindung an die Strategie sowie die Bewertung von Technologien in frühen Phasen.

Unternehmen setzen auf erfolgreiche Ansätze der Technologiefrüherkennung

Ausführliche Interviews mit den aussichtsreichsten Kandidaten führten zu detaillierten, anonymisierten Fallstudien, die den Konsortialpartnern während eines "Review-Meetings" im Februar 2014 vorgestellt wurden. Das Konsortium wählte auf dieser Grundlage die fünf besten Unternehmen aus. Die Konsortialpartner besuchten die ausgewählten Unternehmen anschließend und analysierten sie vor Ort. In allen Fällen bestätigte sich, dass die ausgewählten Unternehmen auf besonders erfolgreiche Ansätze der Technologiefrüherkennung setzen und sich zu Recht als "Successful Practice in der Technologiefrüherkennung" bezeichnen können.

Abschlusskonferenz mit Vorträgen der Besten

Während der Abschlusskonferenz stellte Professor Günther Schuh die Projekterkenntnisse in Form von zehn handlungsleitenden Thesen zur Technologiefrüherkennung vor. Wie eine erfolgreiche Umsetzung in der Praxis aussehen kann, präsentierten die Sieger-Unternehmen in jeweils eigenen Vorträgen und wurden anschließend durch Professor Schuh ausgezeichnet. (jup)

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