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Sensorik Umfangreiches Update-Paket für optischen Sensoren

| Redakteur: Jan Vollmuth

Der Sensorhersteller Sensopart spendiert seinen Flaggschiffen der Vision-Sensor-Familie Visor in einem umfangreichen Update Funktionen für die Objekterkennung, Farbdetektion und Codelesung.

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Die versdchiedenen Produktvarianten der Visor-Vision-Sensoren von Sensopart wurden um wesentliche Funktionen erweitert.
Die versdchiedenen Produktvarianten der Visor-Vision-Sensoren von Sensopart wurden um wesentliche Funktionen erweitert.
(Bild: Sensopart)

So kann etwa die kantenbasierte Lagenachführung nun für jeden einzelnen Detektor separat abgeschaltet werden, sodass sich beispielsweise Teile unabhängig von ihrer Lage zählen lassen, erklärt der Hersteller. Die Lagenachführung erfasst verdrehte Objekte bis etwa 30°, ohne dafür ein Muster oder eine Kontur einlernen zu müssen. Dadurch kann sie in sehr schnellen Prozessen eingesetzt werden, z.B. an Förderbändern oder bei taumelnden Teilen.

Lagenachführung optimiert

Prüfobjekte befinden sich nicht immer an der gleichen Position. Daher bietet der Visor nach Angaben von Sensopart mehrere Methoden zur Lagenachführung: Die konturbasierte Lagenachführung erkennt beliebig verdrehte Teile zuverlässig und führt die nachfolgenden Prüfungen immer an der richtigen Stelle durch.

Bei dem Produkt Visor Objekt wurde der Funktionsumfang des Kontur- und des Blob-Detektors erweitert. Der Konturdetektor verfügt jetzt laut Sensopart über eine Mehrfacherkennung: Nun lassen sich bis zu 200 Instanzen eines Objekts in einem Bild identifizieren und damit auf einfache Weise Zähl- oder Pick-and-Place-Anwendungen realisieren. Die neue Funktion Circle fit des Blob-Detektors erkennt bei kreisförmigen Objekten auch kleinste Abweichungen von der Sollkontur, wodurch sich beispielsweise Flaschendeckel mit gebrochenem Sicherungsring oder verformte Deckel identifizieren lassen, so der Hersteller.

Konfiguration vereinfacht

Beim Visor Code-Leser gibt es drei neue wesentliche Funktionen. Autotune vereinfacht die Konfiguration von schwierigen Codes, weil z. B. verschmutzt oder schlecht einsehbar. Bisher war in solchen Fällen ein händisches Feintuning der Parameter erforderlich, jetzt ermittelt der Sensor automatisch die optimale Parametereinstellung. Sensopart bezeichnet dies als einzigartiges Feature in dieser Sensorklasse.

Die zweite Funktion namens Multitrigger soll das Lesen von Code auf Teilen mit schwankenden Oberflächeneigenschaften erleichtern. Dabei nimmt der Visor Code-Leser automatisch bis zu 100 Bilder mit unterschiedlichen Belichtungszeiten auf, bis der Code einwandfrei gelesen werden kann. Damit soll zusätzlicher Programmieraufwand in der SPS oder Maschinenstillstände wegen unlesbarer Codes vermieden werden. Drittens ist bei der konturbasierten Lagenachführung nun auch eine OCR-Lesung von Texten auf rotierten Objekten möglich, erklärt Sensopart.

Virtuelle Farbfilter definieren

Die Funktionalität des Vision-Farbsensors Visor Color wurde ebenfalls erweitert. Der Anwender kann jetzt virtuelle Farbfilter definieren, die den relevanten Bereich des Bildes hervorheben und störende Bildteile unterdrücken. So soll die Prüfaufgabe einfach und prozesssicher mit maximalem Kontrast gelöst werden können. Die virtuellen Filter können laut Hersteller für jeden Detektor einzeln konfiguriert werden, im Vergleich zu optischen Farbfiltern soll sich somit eine wesentlich höhere Flexibilität ergeben.

Sämtliche neue Funktionen kombiniert der Visor Allround, der die Funktionalitäten von Objektsensor, Codeleser und Farbsensor in einem Vision-Sensor vereint. Für alle Visor-Produkte wurde außerdem laut Sensopart die Verwaltung mehrerer Sensoren in größeren Anlagen vereinfacht. In der Software kann der Anwender jetzt eine Favoritenliste nach seinen Vorstellungen anlegen, die sämtliche Sensoren in verschiedenen Teilen der Anlage übersichtlich darstellt.

Das Software-Update 2017 steht für alle Visor-Anwender ab sofort auf der Sensopart-Website zum Download bereit. (jv)

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