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SEW-Eurodrive

Türkischen Plagiator verklagt

| Redakteur: Sariana Kunze

SEW-Eurodrive hat einen türkischen Hersteller von Getriebenachbauten verklagt und den Prozess gewonnen. Das Urteil des Landgerichtes Braunschweig untersagt dem Unternehmen damit den Verkauf der betroffenen Getriebe; auch der Besitz und die Verwendung dieser Produkte sind rechtswidrig.

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Jürgen Blickle ist Geschäftsführender Gesellschafter von SEW-Eurodrive und Vorsitzender der Geschäftsführung.
Jürgen Blickle ist Geschäftsführender Gesellschafter von SEW-Eurodrive und Vorsitzender der Geschäftsführung.
(SEW/Claudia Kempf)

SEW-Eurodrive wurde auf der Motek in Stuttgart auf das Unternehmen aus der Türkei aufmerksam und erwirkte in einem Schnellverfahren eine erste Unterlassungsverfügung. Da diese Unterlassungsverfügung angefochten wurde, verklagte SEW-Eurodrive das Unternehmen. Anfang Juli diesen Jahres wurde das Urteil zugunsten von SEW gesprochen und ist seit September 2014 rechtskräftig.

Plagiate werden aus dem Verkehr gezogen

Danach bewertete das Landgericht Braunschweig verschiedene Gestaltungsformen der in Verkehr gebrachten Getriebe als rechtsverletzend, selbst nicht 100 Prozent identische Gestaltungen wurden vom Gericht so gewertet und geben damit natürlich auch SEW einen Maßstab an die Hand, um künftig noch stärker und konsequenter gegen Produktnachbauten und ggf. deren gewerbliche Nutzer vorgehen zu können. Der türkische Getriebehersteller darf nach dem Urteil weder die betroffenen Getriebe in den Markt bringen, noch dürfen die Kunden entsprechende Produkte besitzen. Ein Urteil mit weitreichenden Auswirkungen, auch für andere Industriebereiche.

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