3D-Druck-Material Tribo-Filament für die Lebensmitteltechnik

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Das von Igus entwickelte 3D-Druck-Material Iglidur I150 wurde jetzt nach der EU Verordnung 10/2011 für den Lebensmittelkontakt zugelassen.

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Das schmier- und wartungsfreie Tribo-Filament iglidur I150 ist nach EU Verordnung 10/2011 zertifiziert.
Das schmier- und wartungsfreie Tribo-Filament iglidur I150 ist nach EU Verordnung 10/2011 zertifiziert.
(Bild: Igus)

Mt dem Tribo-Filament lassen sich schnell und kostengünstig schmierfreie Sonderteile für die Bewegung in der Lebensmittelindustrie herstellen. Iglidur I150 kann dabei auf jedem 3D-Drucker verarbeitet werden, bei dem die Düsentemperatur auf 250 °C einstellbar ist. Da der Hochleistungskunststoff eine sehr geringe Schwindung besitzt, kann er auch auf 3D-Druckern verarbeitet werden, die keine beheizbare Druckplatte besitzen. In dem Fall wird die Igus-Haftfolie als Untergrund für das Druckbett empfohlen, um eine gute Haftung sicherzustellen.

Igus hat neben Iglidur I150 fünf weitere schmier- und wartungsfreie Iglidur-Tribo-Filamente für unterschiedlichste Anwendungen im Programm – beispielsweise wo Dauerbelastung oder Chemikalienbeständigkeit gefordert ist. Allen gemeinsam ist, dass sie sich durch eine hohe Abriebfestigkeit auszeichnen und bis zu 50-mal verschleißfester als Standardmaterialien für den 3D-Druck sind. Vor allem bei der Herstellung von komplexen bewegten Verschleißteilen im Vorrichtungsbau, bei Kleinserien und Sondermaschinenbau bietet sich ein 3D-Druck mit den Tribo-Filamenten von Igus an. (qui)

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