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3D-Druck Titanlegierungen auf dem Vormarsch

Von Henrik Bork

Ein neues Verfahren für den 3D-Druck mit Titanlegierungen haben chinesische Wissenschaftler entwickelt: Dabei wird die Inhomogenität von metallischen Materialien, die gewöhnlich als unvermeidbarer Defekt hingenommen wird, aktiv für eine neue Design-Methode von Legierungen ausgenutzt.

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Sollte sich das neue Verfahren durchsetzen, könnte dies ein Durchbruch für Titanlegierungen bedeuten, die bislang wegen ihrer Verarbeitungskosten nur im High-Tech-Bereich eingesetzt werden.
Sollte sich das neue Verfahren durchsetzen, könnte dies ein Durchbruch für Titanlegierungen bedeuten, die bislang wegen ihrer Verarbeitungskosten nur im High-Tech-Bereich eingesetzt werden.
(Bild: ©RHJ - stock.adobe.com)

Professor Chain-Tsuan Liu, Dr. Zhang Tianlong und ihr Team an der City University in Hongkong haben einen Aufsatz im Magazin Science veröffentlicht, in dem sie einen neuen additiven Fertigungsprozess beschreiben, der zu „Lava-ähnlichen Strukturen” mit „exzellenten mechanischen Eigenschaften“ führe.

Die Forscher hätten dafür „das Konzept der Kompositions-Modulation mit dem 3D-Druck kombiniert,“ schreibt das chinesische Magazin für Materialwissenschaft „Cailiao Kexue Yu Gongcheng“.