Anschlusstechnik T-Connector ermöglicht neue Architekturen und erhöht die Flexibilität

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Auf der Hannover Messe 2014 hat das Energiemanagementunternehmen Eaton den T-Connector für Smart-Wire-DT vorgestellt. Damit stehen Maschinenbauern neue Möglichkeiten, hohe Freiheitsgrade und verbesserte Diagnoseinformationen für IP67-Systemarchitekturen zur Verfügun.

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Neuheit zur Hannover Messe: Eaton hat den T-Connector vorgestellt.
Neuheit zur Hannover Messe: Eaton hat den T-Connector vorgestellt.
(Bild: Eaton)

Eaton erweitert die Einsatzmöglichkeiten von Smart-Wire-DT außerhalb des Schaltschranks. Mit dem T-Connector können Anwender nun Sensoren und Aktoren im Feld direkt in das innovative Kommunikationssystem einbinden. Folglich stehen Maschinenbauern neue Möglichkeiten, hohe Freiheitsgrade und verbesserte Diagnoseinformationen für IP67-Systemarchitekturen zur Verfügung. Sowohl der Bau neuer Anlagen als auch das Umrüsten existierender Maschinen lässt sich mit reduziertem Verkabelungsaufwand und Materialeinsatz preisoptimiert realisieren. Von der Projektierung über die Konstruktion bis zu Montage und Demontage profitiert der Anwender in vielen Fällen von deutlichen Systemvereinfachungen.

Für räumlich ausgedehnte Anlagen

Konventionelle Architekturen zur Anbindung von Sensoren und Aktoren an die Maschinensteuerung sind häufig mit Herausforderungen verbunden: Bei zentralem Aufbau und räumlich ausgedehnten komplexen Anlagen geht die Verkabelung in der Regel mit hohem Materialaufwand und Arbeitseinsatz einher; bei dezentralem Aufbau mit Remote I/Os in abgesetzten Schaltschränken oder IP67-I/O-Modulen an der Maschine passt oft die Granularität der Anschlüsse nicht mit der Anzahl oder dem Typ der vorhandenen Peripherie zusammen, sodass in unnötige Hardware investiert wird. Erweiterungen sind in den meisten Szenarien schwierig.

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T-Connector ermöglicht Anschluss über M12-Steckverbindung

Eaton bietet hierfür nun einen Lösungsansatz: Über das Smart-Wire-DT-Netzwerk lassen sich maximal 99 Teilnehmer verteilt über eine Strecke von bis zu 600 m direkt mit der Steuerung verknüpfen. Mit Hilfe des in IP67 ausgeführten T-Connectors besteht die Möglichkeit, alle am Markt gängigen Sensoren und Aktoren über die standardisierte M12-Steckverbindung anzuschließen. Bei Sensoren mit eigener Versorgung kann durch Messung der Stromaufnahme überprüft werden, ob der Sensor angeschlossen ist. Folglich ist der Anwender in der Lage, auf einfache Weise seine Installation zu überprüfen. Zudem signalisiert der T-Connector vor Ort optisch aus jeder Einbauposition seinen Netzwerkstatus und ob eventuell eine Diagnosemeldung vorliegt.

T-Connector reduziert Verkabelungsaufwand

Die Vorteile dieser Architektur werden bei vielerlei Anwendungen deutlich: Kommen unterschiedlichste Sensoren und Aktoren in digitaler oder analoger Ausführung zum Einsatz, so erlaubt die Verwendung von T-Connectoren die optimale Zuordnung. Denn jeder Sensor oder Aktor wird individuell angeschlossen. Bei verteilten Anwendungen wie Förderbändern ist eine Installation der benötigten Sensoren auf einer Länge von 600 m möglich.

Die direkte Zuordnung des T-Connectors an den Sensor verkürzt hier drastisch die bisher notwendige Verkabelung. Der Maschinenbauer kann nun sehr flexibel die benötigten Kabel führen und an den jeweils gewünschten Positionen einzelne Sensoren oder Aktoren installieren. Dabei lassen sich digitale und analoge Ein/Ausgänge beliebig kombinieren.

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Einfache Erweiterung

Besteht später die Notwendigkeit, zusätzliche Sensoren anzuschließen, so kann das Netzwerk mit neuen T-Connectoren einfach und schnell erweitert oder umgerüstet werden: An der gewünschten Stelle wird einfach ein neuer T-Connector installiert. Investieren müssen Maschinenbauer dabei nur in die für die Funktionalität tatsächlich benötigte Peripherie. Für den optimalen Einsatz enthält das Produktsortiment hierzu T-Connectoren zum Anschluss von ein, zwei oder vier Sensoren.

Smart-Wire-DT in der Automatisierung

Bei der Integration von Smart-Wire-DT in Automatisierungskonzepte haben Anwender generell die Wahl: Entweder sie setzen eine beliebige SPS über Gateways (Profibus-DP, CANopen, Modbus-TCP, EthernetIP, Profinet, Powerlink) ein oder sie verwenden eine von Eatons Steuerungen mit integrierter Smart-Wire-DT-Schnittstelle, wie die innovativen HMI/PLCs der XV100-Reihe. Mit letzteren lassen sich durch einfache und gradlinige Konzepte schlanke Lösungen mit weniger Komponenten gemäß Eatons Lean Solution Strategie realisieren. (mz)

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