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Energiemanagement Stromverbrauch von Weihnachtsbeleuchtung sinkt

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Sandra Häuslein

Laut des Energieanbieters Eon nimmt der Stromverbrauch in der Weihnachtszeit verglichen mit den Vorjahren immer weiter ab. Das ist vor allem energiesparenden Leucht-Alternativen zu verdanken. Wie hoch eine mögliche Ersparnis sein kann und welche Tricks zudem zum reduzierten Stromverbrauch beitragen können, verraten wir hier.

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Leucht-Alternativen mit LED-Technologie helfen mehr als 80 % Energie einzusparen.
Leucht-Alternativen mit LED-Technologie helfen mehr als 80 % Energie einzusparen.
(Bild: gemeinfrei / CC0 )

Alle Jahre wieder strahlen in Wohnungen, auf Balkonen und in Gärten während der Weihnachtszeit zahlreiche Lichterketten und Lichtschläuche. Immer mehr Häuser werden mit immer mehr Leuchtmitteln geschmückt – Energiesparen scheint in der besinnlichen Zeit kein Thema zu sein. Doch weit gefehlt: Tatsächlich nimmt der Stromverbrauch in der Weihnachtszeit nach Angaben des Energieanbieters Eon im Vergleich zu den Vorjahren kontinuierlich ab.

Lichterketten im Vergleich

Aufgrund immer energiesparenderen Deko-Alternativen kostet weihnachtliche Beleuchtung immer weniger Strom. Zum Vergleich: Zwei Lichterketten mit herkömmlichen Glühlämpchen mit 9 m Länge, beide sechs Wochen lang eingeschaltet, können rund 30 Euro an Stromkosten verursachen. Die LED-Alternativen sparen mehr als 80 % Energie und kosten statt 30 Euro nur etwa 6 Euro für die gesamte Adventszeit. Die neuesten Varianten für die Außenbeleuchtung kommen gar ganz ohne Strom aus der Steckdose aus: Sie verfügen über ein Solarmodul, laden sich tagsüber auf und leuchten nachts weihnachtlich romantisch.

Verzicht auf den Dauerbrenner

Verzichtet man dann auch noch darauf, die Weihnachtsbeleuchtung im Dauerbetrieb laufen zu lassen, kann noch mehr Energie gespart und damit die Umwelt geschont werden. Automatische Zeitschaltuhren, die es auch speziell für den Außenbetrieb gibt, sorgen dafür, dass Adventslichter nur dann leuchten, wenn es dunkel ist, idealerweise zwischen 17 Uhr und 23 Uhr und morgens von 6 Uhr bis 8 Uhr.

Stromfresser mit Messgerät enttarnen

Wer herausfinden will, ob die eigene Weihnachtsdeko ein Stromfresser ist und ob es sich lohnt, diese gegen eine neue auszutauschen, kann das ganz leicht mit einem Strommessgerät tun. Verbraucherzentralen bieten diese häufig sogar zum Leihen an. Das Messgerät steckt man kurzerhand zwischen Steckdose und Gerätestecker, rechnet den Stromverbrauch auf den Jahresverbrauch hoch, vergleicht diesen mit dem einer neuen Weihnachtsbeleuchtung und entscheidet nach Ersparnis, Anschaffungskosten und voraussichtlicher Laufzeit. (sh)

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