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CAD-Software Starthilfe für den Fortschritt

Um nachhaltige Produkte schneller auf den Markt zu bringen, unterstützt Autodesk Startups u.a. mit kostenfreier Konstruktionssoftware und Schulungen.

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Unternehmen, die Teil des Entrepreneur Impact Programs von Autodesk sind, bekommen für einen Zeitraum von drei Jahren Konstruktionssoftware wie zum Beispiel Fusion 360 kostenfrei zur Verfügung gestellt.
Unternehmen, die Teil des Entrepreneur Impact Programs von Autodesk sind, bekommen für einen Zeitraum von drei Jahren Konstruktionssoftware wie zum Beispiel Fusion 360 kostenfrei zur Verfügung gestellt.
(Bild: gemeinfrei / CC0 )

Startups sind ja häufig ganz bemerkenswerte Ideenschmieden, die auf kreative und innovative Weise neue Wege in der Entwicklung gehen – Beispiele dafür gibt es viele, etwa rund um das derzeit sehr angesagte Thema E-Bike oder um die Erzeugung erneuerbarer Energien.

Der Softwareexperte Autodesk hat speziell zur Unterstützung von innovativen Startups schon vor sieben Jahren die Initiative Cleantech Partner Program ins Leben gerufen. „Wir möchten Menschen dabei helfen, sich eine bessere Welt vorzustellen, sie zu gestalten und ihre Ideen auch ganz konkret umzusetzen. Mit dem Bevölkerungsanstieg auf zehn Milliarden Menschen im Jahr 2050 werden zahlreiche Herausforderungen auf uns alle zukommen, die neue Ansätze erforderlich machen. Wir bieten die Werkzeuge und unterstützen die Unternehmen, die einen positiven Wandel beschleunigen und sich Aufgaben widmen, Lösungen für den Klimawandel, der Ressourcenknappheit, Medizin, Entwicklung und Bildung zu finden und zu entwickeln“, sagt Tanja Pikula, Entrepreneur Impact Program Manager EMEA bei Autodesk.

Kostenfreie Konstruktionssoftware

Zwischenzeitlich wurde das Programm zum einen auf eine weltweite Ebene und zum anderen zusätzlich auf Startups mit Technologien im sozialen Bereich erweitert. Um das zu verdeutlichen wurde die Inititative in diesem Rahmen auch in Entrepreneur Impact Program umbenannt. Für das Programm qualifizieren können sich Startups (Early-Stage oder Seed-Phase), die Technologien in den Bereichen umweltfreundliche Energien, Energiespeicherung und -effizienz, Kreislaufwirtschaft, nachhaltige Wasserwirtschaft, nachhaltige Landwirtschaft, nachhaltige Mobilität, Rohstoff- und Materialeffizienz sowie Gesundheit entwickeln. Zudem dürfen sie nicht älter als fünf Jahre sein, nicht mehr als zehn Mitarbeiter haben und ihr Jahresumsatz darf eine Million US-Dollar nicht überschreiten.

„Unternehmen, die Teil des Entrepreneur Impact Programs sind, bekommen für einen Zeitraum von drei Jahren Konstruktionssoftware wie zum Beispiel Fusion 360 kostenfrei zur Verfügung gestellt. Als Teil des internationalen Netzwerkes können Startups zudem Software-Schulungen wahrnehmen und haben die Möglichkeit, an Co-Marketing-Aktivitäten teilzunehmen, um somit ihre Sichtbarkeit am Markt zu erhöhen. Wir möchten ihnen helfen ihre innovativen Lösungen schneller am Markt zu etablieren um einen wichtigen Beitrag zur Lösung unserer Umwelt- und sozialen Probleme leisten zu können“, erklärt Tanja Pikula.

Neue Technologien fördern

Dabei helfen die Nachhaltigkeitslösungen in Autodesk-Anwendungen, mit denen Anwender schon beim Designprozess die für die Umwelt beste Lösung finden können. Dazu gehören Insight 360 oder der kostenlose online Autodesk Sustainability Workshop (ASW). Zudem arbeitet man bei Autodesk mit Partnern und Kunden zusammen, um nachhaltige Projekte umzusetzen. „Indem wir neuartige Arten des Designs und der Herstellung unterstützen und fördern, erreichen wir bereits heute großartige Ziele“, so Tanja Pikula. Ein Beispiel dafür sei Airbus, die gerade mit generativem Design und 3D-Druck eine neue Art des Flugzeugbaus erforschen und hier ganz erhebliche Gewichtseinsparungen erzielen, was wiederum zu einem geringerem Energieverbrauch führt.

Neben den nachhaltigen Lösungen, dem Engagement in der Projektarbeit und dem Entrepreneur Impact Program unterhält Autodesk auch eine eigene Stiftung. „Diese hat das Ziel, aktuellen sozialen und ökologischen Problemen mit innovativen Lösungen im Bereich Design und Kreation entgegenzuwirken. So konnten mithilfe der Stiftung beispielsweise im Rahmen von Build Change 23.000 Leute im Bereich Sicherheitstechnik in erdbebenbedrohten Gebieten ausgebildet werden“, führt Tanja Pikula aus.

Weitere Infos unter: http://www.autodesk.de/sustainable-design/software-partnerships/entrepreneur-impact-program

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Über den Autor

Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

, konstruktionspraxis – Alles, was der Konstrukteur braucht