Kupplung Starker Schutz für Schwergewichte

Redakteur: Lea Ziegler

Die neuen Sicherheitskupplungen von Ringfeder Power Transmission eignen sich speziell für den Einsatz in der Schwerlastindustrie. Sie sind in drei verschiedenen Bauformen erhältlich.

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Die GWS-Schwerlastkupplungen gibt es in der Ausführung mit Flansch- und Passfedernabe, als flexible Kupplung und als Lamellenkupplung.
Die GWS-Schwerlastkupplungen gibt es in der Ausführung mit Flansch- und Passfedernabe, als flexible Kupplung und als Lamellenkupplung.
(Bild: Ringfeder)

Ringfeder bietet die Gerwah GWS-Schwerlastkupplungen in der Ausführung mit Flansch- und Passfedernabe (GWS 5420), als flexible Kupplung (GWS 5421) sowie als Lamellenkupplung (GWS 5422). Letztgenannte verfügen über Passfedernaben an An- und Abtriebsseite. Optional können an die Baureihe GWS auf der Motorseite eine Schaltscheibe und ein mechanischer Endschalter adaptiert werden. Deren Schaltsignal kann zum Abschalten des Antriebes benutzt werden und gleichzeitig ein akustisches oder optisches Signal ausgeben.

Auf dem Außenring der Kupplungen befinden sich, je nach Baugröße, bis zu zwölf standardisierte Schaltmodule, die für eine spielfreie Verbindung und sichere Drehmomentübertragung zwischen An- und Abtriebsseite sorgen. Auf diese Weise lässt sich der Ausrückmoment sowie die Kupplungsgröße und -ausführung flexibel gestalten. Das Funktionsprinzip der Baureihe GWS basiert auf einem federvorgespannten Kugel-Rast-Verfahren. Im eingerasteten Zustand werden die im Inneren der Schaltmodule befindlichen Stahlkugeln per Federkraft in einen kegelförmigen Rastsitz gedrückt.

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Wird nun im Falle einer Überlast das an den Schaltmodulen eingestellte Ausrückmoment überschritten, bewegen sich die Kugeln in axialer Richtung aus dem Rastsitz. Dadurch kommt es zu einer dauerhaften, berührungsfreien Trennung von An- und Abtrieb und zur Unterbrechung der Drehmomentübertragung. Die Maschine kann ihre Arbeit innerhalb kurzer Zeit wieder aufnehmen: Durch einen Schlag mit einem Gummi- oder Kunststoffhammer auf den Druckstift lässt sich die Anlage wieder in ihren Betriebszustand bringen. Eine Änderung des Ausrückmoments benötigt nur wenige Handgriffe vor Ort und die Kupplung muss dazu nicht zerlegt werden. (lz)

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